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Posted:
2026-04-14 11:18:32
Kriminalitätslage
Betrug
Einen Betrug zeigte ein 39-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Er hatte am 06. April 2026 Sammelkarten eines bekannten Spieleherstellers bei einem Kleinanzeigendienst im Internet erworben und den Kaufpreis in Höhe von 160 Euro per Sofortüberweisung an den vermeintlichen Verkäufer überwiesen. Da bis zum 12. April 2026 jedoch weder die Ware geliefert noch das Geld zurücküberwiesen wurde, vermutet der Geschädigte hinter dem Angebot eine betrügerische Absicht.
Falsches Tradingkonto
Nachdem eine 72-Jährige im Internet ein Handelskonto eröffnete, über welches sie Wertpapiere, Kryptowährungen oder auch andere Finanzdienstleistungen kaufen und verkaufen kann, kam im Anschluss ein Kontakt zu einem KI-Broker zustande, der dieses Konto verwalteten würde. Die Geschädigte überwies am 26. März 2026 einen Betrag in Höhe von 250 Euro auf das eröffnete Tradingkonto. Der mit dem Konto verbundenen Webseite konnte die Geschädigte in der weiteren Folge entnehmen, dass ihr eingezahltes Geld einen Gewinn erwirtschaftet hatte. Als sie jedoch am 07. April 2026 versuchte, sich ihren Gewinn in Höhe von knapp 60 Euro sowie die zuvor eingezahlten 250 Euro auszahlen zu lassen, wurde dies von dem Unternehmen abgelehnt. Die Geschädigte geht nun davon aus, dass sie Opfer eines Betruges wurde und erstattete Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau.
Widerrechtliche Abbuchungen
Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 60-jährige Geschädigte am 13. April 2026 im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Nach ihren Angaben werden ihr seit mehreren Monaten regelmäßig Geldbeträge widerrechtlich von ihrem Konto abgebucht, die im Anschluss einem Konto in Litauen gutgeschrieben werden. So entstand ihr ein Schaden von etwas mehr als 800 Euro. Laut dem beiliegenden Kontoauszug handelt es sich um ein Lastschriftverfahren, welches die Geschädigte nicht autorisiert hat. Inwieweit ihre Bank eine Rückbuchung veranlassen kann, ist nicht bekannt. Um weiteren Schaden zu vermeiden, wurde das Bankkonto der Geschädigten zunächst gesperrt.
E-Bike entwendet
Den Diebstahl ihres E-Bike zeigte eine 49-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie hatte das Fahrrad am 11. April 2026 gegen 19:30 Uhr im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Goethestraße abgestellt und sowohl mit dem Speichenschloss und zusätzlich mit einem Kettenschloss gegen Diebstahl gesichert. Als sie das Fahrrad am nächsten Tag gegen 08:40 Uhr wieder nutzen wollte, musste sie feststellen, dass unbekannte Täter das E-Bike entwendet hatten. Der Stehlschaden beläuft sich auf etwas mehr als 2.100 Euro.
Betrunken und ohne Helm
Am 12. April 2025 gegen 22:30 Uhr stellten Dessauer Polizeibeamte zwei männliche Personen fest, die mit einem Kleinkraftrad die Askanische Straße in Richtung Mildensee befuhren. Da beide Personen keinen Helm trugen, wurden sie auf Höhe der Einmündung in Richtung Waldersee angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei stellten die Polizeibeamten bei dem 21-jährigen Fahrzeugführer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von mehr als 1,2 Promille. Auch bei dem 22-jährigen Sozius wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der einen vorläufigen Wert von über 2,7 Promille aufwies. Die durchgeführten Drogentests verliefen negativ. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Fahrer, der aus der Ukraine stammt und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem wurde bekannt, dass das Leichtkraftrad der Marke Zhejiang am 17. April 2026 in Berlin als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben war. Das angebrachte polnische Kennzeichen gehörte nicht zu diesem Moped und stammte ebenfalls aus einer Diebstahlshandlung. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt. Bei dem Beschuldigten wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Entsprechende Anzeigen, so unter anderem wegen „Trunkenheit im Verkehr“, „Fahren ohne Fahrerlaubnis“, „Kennzeichenmissbrauch“ und „Kennzeichendiebstahl“ wurden gefertigt. Zudem erwartet beide eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Helmpflicht.
Verkehrslage
Kollision
Am 13. April 2026 gegen 08:30 Uhr befuhr ein 65-jähriger Fahrer eines PKW Kia die Köthener Straße in Richtung Innenstadt. Auf Höhe Ernst-Zindel-Straße / Ellerbreite benutzt er den Fahrstreifen geradeaus. Gleichzeitig befuhr zu diesem Zeitpunkt rechts neben ihm ein 75-jähriger Fahrer eines PKW Opel die Rechtsabbiegespur. Als dieser von dort nach links in die Geradeausspur wechseln wollte, kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro an den beiden beteiligten PKW.
Kollision mit Strommast
Mit einem Strommast kollidierte am 13. April 2026 gegen 10:00 Uhr der 51-jährige Fahrer eines LKW Ford Ranger auf einem Parkplatz in der Dessau Oberbreite. Dabei entstand am Fahrzeug Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Der Schaden am Strommast wurde mit etwa 20 Euro beziffert.
Unfall beim Einparken
Beim seitlichen Einparken touchierte eine 63-jährige Fahrerin eines PKW BMW am 13. April 2026 gegen 16:00 Uhr einen in der Roßlauer Schifferstraße abgeparkten PKW Seat eines 57-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe mit etwa 3.000 Euro angegeben wurde.
Seitlich kollidiert
Auf der Sollnitzer Allee befuhr am 13. April 2026 gegen 18:00 Uhr ein 24-jähriger Fahrer eines BMW den rechten und ein 69-jähriger Fahrer eines PKW Volkswagen den linken Linksabbiegestreifen in Richtung Oranienbaumer Chaussee. Beim gleichzeitigen Abbiegen kam es zur seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
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