Posted: 2026-07-02 12:10:21

Polizei Hamburg

Hamburg (ots)

Tatzeit: 15.06.2026 um 12:11 Uhr

Tatort: Hamburg-Heimfeld, Schwarzenbergstraße

Nachdem es Mitte Juni zu einer gefährlichen Körperverletzung durch Schussabgaben im Schwarzenbergpark in Hamburg-Heimfeld gekommen war, bei der ein 45-Jähriger schwer verletzt wurde, sind gestern mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gegen zwei 31- und 46-jährige Männer vollstreckt und diese anschließend vorläufig festgenommen worden.

Nähere Informationen zur gefährlichen Körperverletzung sind unserer Pressemitteilung vom 15.06.2026, zu finden unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6294843, zu entnehmen.

Die Ermittlungen wurden zunächst durch das für Gewaltdelikte örtlich zuständige Landeskriminalamt 183 (LKA 183) geführt und in der Folge zusammen mit dem Drogendezernat bearbeitet.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts führten die Beamtinnen und Beamten auf die Spur der zwei 31- und 46-jährigen Türken.

Die Ermittlerinnen und Ermittler erwirkten daraufhin über die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für drei Wohnungen in Hamburg-Harburg, Hamburg-Neugraben und Seevetal-Meckelfeld (Niedersachsen).

Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden Dienstag durch die Einsatzkräfte des Drogendezernats und LKA 18 gemeinsam mit den Spezialeinsatzkräften des LKA (LKA 24) vollstreckt. Dabei wurden zwei scharfe Schusswaffen, mehrere Mobiltelefone, geringe Mengen Betäubungsmittel und insgesamt rund 34.000 Euro sichergestellt.

Die beiden 31- und 46-jährigen Tatverdächtigen wurden dabei angetroffen und im weiteren Verlauf vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie den Untersuchungsgefängnissen in Hamburg und Niedersachsen zugeführt.

Ein Haftrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 46-Jährigen. Der 31-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen beide wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei, insbesondere zu dem oder den noch unbekannten Schützen, dauern an.

Der Zeugenaufruf hat weiterhin Bestand.

Pap.

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