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Posted:
2026-07-03 11:50:01
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Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Lüdenscheid (ots)
Ein 82-jähriger Lüdenscheider ist auf einen Phishing-Betrug hereingefallen. Er erhielt eine E-Mail, die angeblich von seiner Bank stammte. Er folgte einem Link und gab dort für ein angebliches Update seine Daten ein. Irgendwann wurde er zwar misstrauisch, doch da war der Schaden bereits entstanden: Mehrmals wurde Geld von seinem Konto abgebucht. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Die warnt: Folgen Sie keinem Link oder QR-Code auf vermeintliche Bank-Seiten. Die Seiten sind täuschend echt nachgebaut. Doch auf diesem Weg "fischen" die Betrüger die Zugangsdaten ab. "Phishing" ist ein Kunstwort in Anlehnung an "fishing" (fischen) und P für Passwort oder "Phone" (Telefon). Denn auch am Telefon können Betrüger an sensible Daten kommen: Beispielweise kommt es immer wieder zu Anrufen, bei denen sich Betrüger als Banker ausgeben und ihre Opfer mit einer Nachricht über hohe Abbuchungen schockieren. Angeblich, um diese rückgängig zu machen, fordern sie die Nennung von PIN und TAN. Betroffene sollten nach einem Betrug umgehend handeln, indem sie ihre Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die Polizei hat am Donnerstagabend zwei Jugendliche vorläufig festgenommen. Ein Lüdenscheider meldete sich gegen 14.40 Uhr bei der Polizei, weil sein roter Hyundai i20 gestohlen wurde. Die Polizei leitete eine Fahndung ein. Wie sich herausstellte, waren die Täter bei einem Werkstatt-Einbruch einige Tage zuvor an den Schlüssel gelangt. Eine Streife entdeckte das inzwischen halb schwarz lackierte Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen in der Bodelschwinghstraße. Polizeibeamte nahmen zwei Tatverdächtige (15 aus Meinerzhagen und 16 aus Schalksmühle) vorläufig fest und stellten das Fahrzeug sicher. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Sachbeschädigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. (cris)
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