Posted: 2026-08-01 00:07:05

Polizei Mönchengladbach

Mönchengladbach (ots)

Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz haben die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei am Freitagabend, 31. Juli 2026 umfangreiche Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte in den Abendstunden 16 Gewerbebetriebe wie Shishabars, Spielhallen und Massagesalons. Darüber hinaus fanden präventive Personenkontrollen im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs sowie in der Rheydter Innenstadt statt. An dem Einsatz waren mehr als 300 Einsatzkräfte beteiligt. Ziel des behördenübergreifenden Einsatzes war konsequent zu überprüfen, ob gesetzliche Vorschriften eingehalten werden, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu bekämpfen sowie kriminelle Strukturen zu erkennen. Neben polizeilichen Maßnahmen führten die beteiligten Behörden unter anderem gewerbe-, ordnungs-, aufenthalts-, steuer-, zoll- und jugendschutzrechtliche Kontrollen durch. Die Stadt Mönchengladbach legte den Schwerpunkt ihrer Kontrollen insbesondere auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes und des Nichtraucherschutzes. Darüber hinaus standen die Bekämpfung unerlaubten Glücksspiels sowie die Aufdeckung illegal betriebener Prostitutionsstätten im Fokus der städtischen Gewerbeüberwachung und des Kommunalen Ordnungsdienstes.

Im Zuge des Einsatzes vollstreckte die Polizei einen bereits bestehenden Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße.

Bei den Betriebskontrollen stellten die Einsatzkräfte insgesamt vier Verstöße gegen Auflagen für den Betrieb von Shishabars fest. Darüber hinaus wurden 21,85 Kilogramm unversteuerter Tabak sowie 70 Milliliter Liquid sichergestellt. Zudem ahndeten die Kontrollkräfte mehrere weitere Rechtsverstöße. Hierzu zählten unter anderem verschiedene Verstöße gegen das Gewerberecht und das Dosenpfand, vier Verstöße gegen das Gaststättengesetz sowie drei Ordnungswidrigkeiten nach dem Prostituiertenschutzgesetz. Letztere führten zur Schließung von zwei Betrieben.

Darüber hinaus ergab sich in einer Shishabar der Verdacht der Schwarzarbeit sowie ein Fall der Steuerhehlerei. In einer Spielhalle wurde bei einer Person zudem eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden. In zwei Betrieben in der Mönchengladbacher Innenstadt stellten die Kräfte insgesamt 16 illegale Spielautomaten sicher.

Bei den gemeinsamen Personenkontrollen im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs und der Rheydter Innenstadt kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 98 Personen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Einhaltung von Messerverboten sowie der Ahndung von Verstößen gegen das Waffengesetz. Auf dem Bismarckplatz trafen Polizeibeamte eine Person an, die eine Schreckschusswaffe im Hosenbund mitführte. Darüber hinaus ahndeten die eingesetzten Kräfte verschiedene verkehrsrechtliche Verstöße, darunter sieben Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben Fälle des Fahrens ohne Versicherungsschutz sowie das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Sachverhalte werden durch die jeweils zuständigen Behörden in entsprechenden Ermittlungserfahren weiterbearbeitet.

"Durch solche gemeinsamen Einsätze wollen wir Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger stärken." sagt Polizeipräsident Stephan Zenker.

Die beteiligten Behörden bewerten den gemeinsamen Schwerpunkteinsatz als erfolgreich. Auch künftig werden weitere gemeinsame Kontrollen stattfinden, um Rechtsverstöße frühzeitig zu erkennen, konsequent zu verfolgen und die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken.(ij)

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Polizei Mönchengladbach
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Isabella Jansen
Telefon: 02161 29 10222
E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de
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