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Posted:
2026-08-02 13:30:03
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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Dortmund (ots)
Am 1. August sorgte ein Mann für einen Einsatz von Rettungskräften und Bundespolizei an der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Witten. Der Mann hatte sich direkt neben den Gleisen zum Schlafen niedergelegt.
Gegen 07:40 Uhr meldete der Lokführer einer S-Bahn der Linie S5 eine Person, die im Bereich Dortmund unmittelbar neben dem Gleiskörper lag. Die umgehend alarmierten Rettungskräfte trafen als Erste am Einsatzort ein, weckten den 35-jährigen Deutschen und führten ihn sicher aus dem Gefahrenbereich. Die eingetroffenen Beamten der Bundespolizei unterzogen den Dortmunder vor Ort einer Befragung und Kontrolle. Hierbei ergaben sich keine Anzeichen für eine Eigengefährdung oder eine suizidale Absicht. Auch Hinweise auf einen vorausgegangenen Alkohol- oder Drogenkonsum stellten die Einsatzkräfte nicht fest. Nach erfolgter Belehrung machte der 35-Jährige keine Angaben zu den Beweggründen für die Wahl seines lebensgefährlichen Schlafplatzes. Aufgrund des Vorfalls und der erforderlichen Streckensperrung kam es im nachfolgenden Bahnverkehr zu Beeinträchtigungen und Verspätungen. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten den Mann. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der Störung öffentlicher Betriebe gegen den Dortmunder ein.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
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Luca Wilmes
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