Posted: 2026-08-06 10:51:00

Am Mittwochvormittag meldete ein Zeuge der Polizei den Diebstahl aus einem Firmenfahrzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen bislang unbekannte Täter in einen Mercedes-Benz Sprinter ein und entwendeten insgesamt neun hochwertige Baumaschinen. Polizisten sicherten Spuren am Tatort. Eine Strafanzeige wurde aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie, sofern möglich, keine wertintensiven Werkzeuge in Ihren Betriebsfahrzeugen.
  • Ziehen Sie alle Möglichkeiten zum Diebstahlsschutz in Betracht, wie mechanische Zusatzsicherungen – beispielsweise Fenstergitter, Fensterfolien und Zusatzschlösser an Heck- und Seitentüren – oder auch elektronische Sicherungen wie Alarmanlagen mit Innenraumüberwachung und versteckte GPS-Tracker.
  • Stellen Sie nach Möglichkeit Ihr Fahrzeug auf bewachten Parkplätzen, in einer Garage, auf dem Firmengelände oder wenigstens an einem beleuchteten und belebten Ort ab.
  • Informieren Sie die Polizei, wenn Personen zu ungewöhnlichen Tageszeiten Fahrzeuge ableuchten oder Fahrzeuge mehrmals langsam durch die Straße streifen. Notieren Sie sich das Kennzeichen.
  • Achten Sie auch auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Dies kann bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein.
  • Ist Ihr Fahrzeug mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet, nehmen Sie diese auch in Betrieb.
  • Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach, Tankdeckel/-klappe, auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert. Funkblocker können das Funksignal Ihrer Fernbedienung stören, so dass Ihr Fahrzeug dann nicht verschlossen ist.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Bereich der Prävention der Polizeiinspektion Havelland oder besuchen Sie die Internetseite www.polizei-beratung.de.

 

(…) Darüber hinaus informiert die Polizei des Landes Brandenburg regelmäßig über ihre Kanäle in den Sozialen Medien zu aktuellem Phänomen.

Auf den Kanälen bei WhatsApp, Instagram, X und Facebook finden Bürgerinnen und Bürger Präventionshinweise und Verhaltenstipps zu unterschiedlichsten Themen.

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