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Posted:
2026-08-15 09:22:20
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/115884/6333919
Solingen (ots)
Großaufgebot gegen die Flammen: Feuerwehr-Bereitschaft aus dem bergischen Städtedreieck kämpft gegen Rekord-Waldbrand in der Eifel HÜRTGENWALD / WUPPERTAL / SOLINGEN / REMSCHEID.
Im Kampf gegen den bislang größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen sind seit dem heutigen Samstagmorgen auch über 120 Einsatzkräfte aus dem bergischen Städtedreieck im harten Realeinsatz. Im Rahmen des NRW-Landeskonzeptes zur überregionalen Brandbekämpfung unterstützen die Feuerwehren aus Wuppertal, Solingen und Remscheid die lokalen Kräfte im Katastrophengebiet in Hürtgenwald (Eifel). [1, 2, 3, 4]
Nächtlicher Alarm und schneller Aufbruch
Die Alarmierung der bergischen Einheiten erfolgte mitten in der Nacht: Gegen Mitternacht lief der Marschbefehl in der gemeinsamen Feuerwehrleitstelle auf. In den frühen Morgenstunden sammelten sich die Helfer, um den geschlossenen Verband zu formieren. Pünktlich um 05:30 Uhr machten sich schließlich 121 Einsatzkräfte mit insgesamt 33 Spezialfahrzeugen von Wuppertal aus auf den Weg in das Schadensgebiet.
Massiver Löscheinsatz seit den Morgenstunden
Bereits um 07:45 Uhr erreichten die bergischen Retter ihren zugewiesenen Bereitstellungsraum in der Eifel und nahmen unverzüglich die ersten Löschmaßnahmen auf. Die Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände erfordert den koordinierten Einsatz modernster Technik und schwerer Einheiten. [8] Die Kräfte aus dem bergischen Land sollen bis heute Abend gegen 19:00 eingesetzt werden.
Behördenübergreifende Zusammenarbeit und zivile Hilfe im Katastrophengebiet
Der Einsatz in der Eifel gilt als logistische und taktische Meisterleistung. Die Feuerwehrkräfte aus dem Städtedreieck arbeiten vor Ort Hand in Hand mit einem enormen Aufgebot anderer Blaulichtorganisationen, Behörden und privaten Helfern: [10] - Landes- und Bundespolizei unterstützen die Brandbekämpfung aus der Luft und am Boden mit mehreren Hubschraubern und schweren Wasserwerfern. [3] - Das Technische Hilfswerk (THW) sichert die komplexe Logistik, die Kraftstoffversorgung und die Verpflegung der Hundertschaften. [3] - Lokale Landwirte und Speditionen leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Wasserversorgung. Sie transportieren ununterbrochen Löschwasser mit Güllefässern und großen Lkw-Tankwagen an die schwer zugänglichen Einsatzorte. [7, 11] - Die Forstbehörde koordiniert gemeinsam mit schweren Baumaschinen das Schlagen von Brandschneisen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers im dichten Waldgebiet zu stoppen. [7] - Einheiten aus mehreren Bundesländern sowie die Bundeswehr sind zusammengezogen worden, um die Flammenwände gemeinsam einzudämmen. [3, 12]
Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen, Behörden, zivilen Helfern und Bundesländern läuft absolut reibungslos. Wie lange der Einsatz der bergischen Feuerwehren in Hürtgenwald andauern wird, ist angesichts der Wetterbedingungen und der Dynamik des Großbrandes derzeit noch unklar. [5, 9, 11, 13]
[2] https://www.ksta.de [3] https://www.tagesschau.de [4] https://feuerwehr-huertgenwald.de [5] https://www.swr.de [6] https://www.zdfheute.de [7] https://www.kreis-dueren.de [8] https://www.stern.de [9] https://www.welt.de [10] https://feuerwehr-huertgenwald.de [11] https://www.facebook.com [12] https://www.zdfheute.de [13] https://www.tvo.de
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Solingen
Michael Pölcher
Telefon: 0202 / 563-1111
E-Mail: feuerwehr@solingen.de
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