Attendorn. Der TV Attendorn hat seine starke Tradition auf nationaler Matte fortgesetzt: Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ü30 Judo in Bochum vertraten die beiden heimischen Kämpfer Marcel Honhoff und Christian Bentke die Farben der Attendorner Judoabteilung mit großem Einsatz.
Premiere auf großer Bühne für Marcel Honhoff
Für Marcel Honhoff markierten die Deutschen Meisterschaften im Ü30 Judo eine persönliche Premiere. In einem stark besetzten und zahlenmäßig riesigen Teilnehmerfeld zeigte der Debütant eine beherzte Leistung. Honhoff kämpfte sich mit viel Übersicht durch die Vorrunde, musste sich jedoch in der Hauptrunde zwei erfahreneren Athleten geschlagen geben. Trotz des verpassten Sprungs auf das Podest zog er ein positives Fazit: Die mitreißende Hallenatmosphäre und die wertvolle Wettkampferfahrung spornen ihn an, auch im kommenden Jahr wieder an den Start zu gehen.
Bronze-Drama für Favorit Christian Bentke
Am Abend stieg Christian Bentke in das Geschehen ein. Als Mitfavorit in seiner Gewichtsklasse gestartet, untermauerte er seine Titelambitionen mit einer souveränen Vorrunde. Im darauffolgenden Halbfinale lag Bentke nach Punkten bereits klar auf Siegkurs, ehe eine kleine Unachtsamkeit in der Schlussphase den sicher geglaubten Finaleinzug kostete.
Bentke bewies jedoch Nervenstärke: Im anschließenden kleinen Finale ließ er nichts mehr anbrennen, entschied den entscheidenden Kampf für sich und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Damit wiederholte er seinen Erfolg aus dem Vorjahr.
Blick auf 2027: Alle guten Dinge sind drei
Der TV Attendorn blickt bereits optimistisch nach vorne. Wenn die Deutschen Meisterschaften im Ü30 Judo im Jahr 2027 zum dritten Mal in Folge in Bochum ausgetragen werden, will der Verein mit einem noch größeren Team anreisen – und das klare Ziel angreifen, den begehrten Titel endlich nach Attendorn zu holen.