Posted: 2026-08-21 07:56:24

Polizeidirektion Kiel

Kiel (ots)

Gestern kontrollierten Einsatzkräfte des 2. und 4. Polizeireviers Kiel, der Bezirkskriminalinspektion Kiel, der Bereitschaftspolizeiabteilung Eutin, der Bundespolizeiinspektion Kiel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt Kiel am Hauptbahnhof Kiel und im Kieler Stadtteil Gaarden mit dem Schwerpunkt Gewalt-, Messer- und Betäubungsmitteldelikte insgesamt 259 Personen nach Waffen, Messern und Betäubungsmitteln. Dabei konnten diverse Verstöße festgestellt werden. In diesem Zuge wurden ebenfalls 19 Gaststätten auf eventuelle polizeiliche- oder gewerberechtliche Verstöße überprüft.

Am Donnerstag, den 20.08.2026 gegen 16:30 Uhr, begannen die gemeinsamen Kontrollen am Hauptbahnhof. Zielrichtung war die Überprüfung des Mitführverbots von Waffen und Messern jeglicher Art im öffentlichen Personennahverkehr und die Überprüfung hinsichtlich möglicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die insgesamt 70 Beamtinnen und Beamten kontrollierten 89 Personen und hielten sie zu diesem Zwecke kurzfristig an. Dabei stellten sie insgesamt neun Messer fest und fertigten entsprechende Anzeigen nach dem Waffengesetz. Bei vier der Messer handelte es sich um Einhandmesser, die einem generellen Verbot des Führens unterliegen. Das Führen der übrigen Messer stellt aufgrund der Örtlichkeit ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar.

Für eine kontrollierte Person lag ein Haftbefehl vor. Die Person wurde verhaftet und der JVA Kiel zugeführt.

Die Kontrollmaßnahmen dienten der Reduzierung der Gewaltkriminalität sowohl in den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs sowie im Bereich der Bahnhöfe und Haltestellen.

Nachdem die Kontrollen am Hauptbahnhof beendet waren, fuhren die Einsatzkräfte um 18.20 Uhr nach Kiel Gaarden, um dort verschiedene Gaststätten zu überprüfen und um auf dem Vinetaplatz die Schwerpunktkontrolle fortzuführen.

Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gewerbeamtes der Landeshauptstadt Kiel kontrollierten die Einsatzkräfte im Zuge dieser Schwerpunktkontrolle 19 Gaststätten auf mögliche polizeiliche- oder gewerberechtliche Verstöße. In acht der Gaststätten wurde Verstöße festgestellt. Die Gaststätten blieben weiterhin geöffnet.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 170 Personen. Bei zwei Personen konnte jeweils ein mitgeführtes Einhandmesser aufgefunden werden, eine weitere Person führte ein verbotenes Reizstoffsprühgerät mit. Entsprechende Anzeigen nach dem Waffengesetz wurden gefertigt.

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte sechs Personen fest, welche sie auf Grund ausländerrechtlicher Verstöße festnahmen und dem Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge zuführten.

Babette Weiß, Pressesprecherin Polizeidirektion Kiel

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