Posted: 2026-08-25 12:48:41

Kreispolizeibehörde Viersen

Kreis Viersen (ots)

Am gestrigen Montag und auch heute erstatteten mehrere Opfer, überwiegend aus dem Raum Kempen/Grefrath, Anzeige wegen Betrugs. In allen Fällen wurden die Angerufenen von angeblichen Polizeibeamten oder anderen Amtsträgern kontaktiert. Die erfundenen Geschichten waren vielfältig: Einerseits habe man angeblich Einbrecher festgenommen und müsse nun Bargeld und Wertgegenstände sichern. In einer anderen Geschichte sei ein Familienmitglied schwer erkrankt und müsse sofort ein lebenswichtiges Medikament erhalten, das mehrere 10.000 Euro kosten würde. Als Anzahlung würde man auch Schmuck akzeptieren. So oder in ähnlichen Varianten erzählten die skrupellosen Betrüger ihre Geschichte. Wie uns bisher bekannt ist, durchschauten alle Angerufenen die Masche, stellten konkrete Nachfragen, holten einen Bekannten oder Verwandten ans Telefon oder legten ganz einfach auf. "Die Betrüger verstehen es, ihre Opfer geschickt unter Druck zu setzen. Wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten, legen Sie direkt auf!", so Bernd Althoff, Kriminalhauptkommissar bei der Viersener Kriminalprävention. "Die Polizei holt auch niemals Geld oder Schmuck ab. Die Bank fragt am Telefon niemals nach PIN oder TAN-Nummern", so Althoff weiter. "Wenn Sie ältere Nachbarn, Bekannte oder Verwandte haben, sprechen Sie bitte mit diesen über diese Betrugsmasche." Weitere Infos und auch Warnschilder, die sie von innen an ihren Haustüren aufhängen können, finden sie auf der Seite der Kriminalprävention: https://viersen.polizei.nrw/artikel/informationsschilder-gegen-betrug-einfache-mittel-grosse-wirkung /wg (741)

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Pressestelle Kreispolizeibehörde Viersen

Telefon: 02162/377-1191
pressestelle.viersen@polizei.nrw.de

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