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Posted:
2026-09-01 09:44:30
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6343533
Hamburg (ots)
Unfallzeit: 31.08.2026, 18:45 Uhr; Unfallort: Hamburg-Bahrenfeld, Bornkampsweg/ Holstenkamp
Am Montagabend wurde ein Mann (42) schwer verletzt, der mit seinem Fahrrad auf einer Verkehrsinsel wartete und dabei von einem Pkw erfasst wurde. Der Autofahrer hatte zuvor versucht, sich einer Verkehrskontrolle durch Einsatzkräfte der Polizei Schleswig-Holstein durch Flucht zu entziehen. Er muss sich nun vor einem Haftrichter verantworten.
Nach den bisherigen Erkenntnissen meldete eine Autofahrerin der Polizei Schleswig-Holstein vier Personen, die in Norderstedt, nach ihrem Eindruck berauscht, in ein Fahrzeug stiegen. Im weiteren Verlauf fuhr der Pkw zur Bundesautobahn (BAB) 7 und an der Anschlussstelle (AS) Quickborn in Richtung Hamburg.
Eine alarmierte Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Schleswig-Holstein konnte den gemeldeten Audi Kombi an der AS Hamburg-Schnelsen Nord feststellen.
Auf die gezeigten Anhaltesignale reagierte der Fahrer des Pkw offensichtlich nicht und fuhr mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit weiter in südliche Richtung. Wenig später verließ er an der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark die BAB 7. Anschließend bog der Pkw in die Schnackenburgallee in Richtung Stresemannstraße ab.
Die Einsatzkräfte der Polizei Schleswig-Holstein verfolgten den Flüchtigen und forderten zur Unterstützung weitere Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizei Hamburg an. Auch der Polizeihubschrauber "Libelle" kam dabei zum Einsatz.
Im Kreuzungsbereich Bornkampsweg/Holstenkamp verlor der Autofahrer offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass der Pkw ins Schleudern geriet und die dortige Verkehrsinsel überfuhr. Auf dieser wartete gerade der 42-jährige Fahrradfahrer, der dabei von dem Auto erfasst wurde.
Der Fahrradfahrer erlitt durch den Zusammenstoß zunächst lebensgefährliche Verletzungen und wurde wenig später von einer Rettungswagenbesatzung unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus transportiert. Der Zustand des 42-Jährigen konnte dort inzwischen stabilisiert werden.
Der unverletzte Fahrer des Audi, bei dem es sich um einen 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen handelt, wurde daraufhin von Polizistinnen und Polizisten vorläufig festgenommen.
Es besteht der Verdacht, dass der 39-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und seinen Pkw unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Die Entscheidung zum Erlass eines Haftbefehls steht noch aus.
Der Pkw-Kombi wurde durch den Verkehrsunfall stark beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Die Mitfahrenden blieben unverletzt.
Die weiteren Ermittlungen werden nun bei der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 22) geführt.
Mx.
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