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Posted:
2026-09-02 12:57:24
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Duisburg (ots)
Mehrere Zeugen alarmierten am Dienstagabend (1. September, 17:55 Uhr) die Polizei und berichteten von einem Schusswechsel auf der Wanheimer Straße in Hochfeld.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt. In Tatortnähe trafen die Beamten jedoch auf einen verletzten 21-Jährigen. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.
Die Polizisten sperrten die Örtlichkeit ab und sicherten Spuren. An Fahrzeugen, Hausfassaden und Schaufensterscheiben stellten die Ermittler Einschusslöcher fest. Zudem konnte im Bereich des Tatortes eine Schusswaffe sichergestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet.
Nach ersten Erkenntnissen soll die sichergestellte Waffe dem verletzten 21-Jährigen zuzuordnen sein. Da der Verdacht besteht, dass er selbst an dem Schusswechsel beteiligt war, nahmen die Beamten den deutsch-türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 21-Jährige am heutigen Dienstag wegen des Verdachts des versuchten Totschlags einem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen mindestens zwei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten dauert an. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, ebenso mögliche Bezüge in das Rocker- oder Clanmilieu.
Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen, die den Schusswechsel beobachtet haben oder Angaben zu beteiligten Personen machen können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Personen, die Videos oder Fotos von der Tat gefertigt haben, werden gebeten, diese im Hinweisportal der Polizei unter https://nrw.hinweisportal.de/ unter dem Ereignis "Duisburg: Versuchtes Tötungsdelikt" hochzuladen.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
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Polizei Duisburg
Telefon: 0203 280 -1041, -1045, -1046, -1047
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