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Posted:
2026-09-05 02:21:04
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/173619/6346031
Ense (ots)
Am Donnerstagabend trafen sich die Löschgruppe Niederense der Feuerwehr Ense und der Löschzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg zu einer gemeinsamen Übung bei Auto Große in Niederense.
Angenommen wurde eine Verpuffung im Bereich der Werkstatt. Drei Personen galten als vermisst. Zusätzlich wurde angenommen, dass das Feuer auf ein hinter dem Gebäude befindliches Reifenlager übergegriffen hatte.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde zunächst die Menschenrettung eingeleitet. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in die Werkstatt vor, um die vermissten Personen zu suchen und ins Freie zu bringen. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung aufgebaut.
Für die Brandbekämpfung des angenommenen Feuers im Reifenlager wurde im weiteren Verlauf die Drehleiter der Feuerwehr Ense eingesetzt. Nachdem die Einsatzkräfte die Menschenrettung aus der Werkstatt durchgeführt und den Löschangriff dort aufgebaut hatten, wurde anschließend das Reifenlager als weiterer Einsatzabschnitt abgearbeitet.
Einsatzleiter war Thomas Meier, Leiter der Feuerwehr Ense. Unterstützt wurde er dabei von Sascha Ricke, dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Arnsberg. Gemeinsam wurde die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte aus Ense und Arnsberg koordiniert.
Ausgedacht und organisiert hatte die Übung Thomas Lenze. Er war bis zu seinem Wohnortwechsel Mitglied der Löschgruppe Niederense und ist inzwischen im Löschzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg aktiv. Die Übung war damit auch eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen seiner ehemaligen und seiner neuen Einheit zu vertiefen.
Nach dem Ende der Übung trafen sich alle beteiligten Einsatzkräfte zum gemeinsamen Abschluss im Gerätehaus Niederense. Dort wurde der Übungsablauf noch einmal besprochen und der Abend gemeinsam ausklingen gelassen.
Ein besonderer Dank gilt Silke und Holger Große, die ihre Werkstatt für die Übung zur Verfügung gestellt haben. Ebenso bedankt sich die Feuerwehr bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die als Statisten die drei vermissten Personen dargestellt haben.
Die Einsatzgebiete der Feuerwehren aus Ense und Arnsberg grenzen direkt aneinander. Deshalb kommt es auch im Einsatzgeschehen immer wieder zu einer Zusammenarbeit. So waren bei einem Waldbrand vor zwei Jahren ebenfalls Kräfte aus beiden Kommunen gemeinsam im Einsatz. Auch bei Verkehrsunfällen im Grenzbereich werden die Feuerwehren aus Ense und Arnsberg immer wieder gemeinsam gefordert.
Umso wichtiger ist es, dass die Einsatzkräfte sich kennen, die Abläufe der jeweils anderen Feuerwehr kennen und die Zusammenarbeit regelmäßig gemeinsam üben.
Rückfragen bitte an:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Ense
Thomas Lenze
presse@feuerwehr-ense.de
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Original-Content von: Feuerwehr Ense, übermittelt durch news aktuell
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