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Posted:
2026-09-06 17:02:42
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/69781/6346443
Schwelm (ots)
Während des Heimatfestumzuges mussten die Kräfte des Sanitätsdienstes und der Feuerwehr zu einer Vielzahl von Einsätzen ausrücken. Dabei ereignete sich ein schwerer Unfall beim eigentlichen Umzug. Um 14:13 Uhr wurde der Einsatzleitung gemeldet, dass in der Barmer Str. in Höhe der Leveringsstuben eine Person unter einem Festwagen eingeklemmt wurde. Sofort wurden umfangreiche Kräfte zu der Einsatzstelle entsendet. Nach weniger als 2 Minuten erreichten erste Kräfte des Rettungsdienstes die Einsatzstelle und konnten die Versorgung des Patienten einleiten. Die männliche Person war mit dem Fuß und dem Unterschenkel unter dem Reifen eines Anhängers eingeklemmt. Die Feuerwehr leistete schnelle technische Hilfe und hat den Wagen angehoben, damit die Person befreit werden konnte. Der Patient wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung unter Notarztbegleitung mit einem Rettungswagen in ein Wuppertaler Krankenhaus transportiert. Vor Ort waren umfangreiche Kräfte des Sanitätsdienstes, des Regelrettungsdienstes sowie der Feuerwehr. Der Einsatz war gegen 15:00 Uhr beendet.
Um 16:34 Uhr wurde ein ausgelöster Heimrauchmelder in der Linderhauser Str. gemeldet. Hierzu wurden 2 Hilfeleisstungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Einsatzleitwagen entsendet. Vor Ort konnte Einsatzleiter Oliver Dag schnell Entwarnung geben, der Melder hatte wahrscheinlich in Folge eines technischen Defektes ausgelöst.
Parallel zum ausgelösten Heimrauchmelder meldete die Leitstelle der Einsatzleitung um 16:44 Uhr einen Verkehrsunfall bzw. eine E-Call-Auslösung auf der Autobahn A1. Zu dieser Einsatzstelle wurden ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Rüstwagen und ein Kommandowagen entsandt. Vor Ort konnte Einsatzleiter Markus Kosch schnell Entwarnung geben, da keine Unfallstelle gefunden werden konnte.
Darüber hinaus leistete der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes bei 14 Einsätzen beim Heimatfestumzug und im unmittelbaren Umfeld schnelle erste Hilfe und medizinische Versorgung, bei 8 Einsätzen mussten nach der ersten Versorgung Personen in ein Krankenhaus transportiert werden.
Durch die taktische Verteilung der Einsatzkräfte über das Stadtgebiet und die Einrichtung einer gemeinsamen Einsatzleitung konnten trotz erschwerter Anfahrten und vieler Menschen in der Stadt bei allen Einsätzen schnell Hilfe geleistet werden. Insbesondere bei dem schweren Unfall haben sich die vorgeplanten Anfahrten in bestimmte Abschnitte des Zuges und die Zuweisung von Anfahrten zum Passieren von Sperrstellen bewährt, so konnten die anrückenden Einsatzkräfte die Einsatzstelle mitten im Festumzug schnell erreichen. Eine weitere besondere Unterstützung leistete die Sondereinheit Information und Kommunikation (IuK) der Feuerwehr Witten mit dem Einsatzleitwagen 2 des Ennepe-Ruhr-Kreises und einer Drohne. Die speziell geschulten Kräfte unterstützten in der Einsatzleitung bei der Koordination und Disposition der Einsätze. Ausserdem konnte mit der Drohne eine schnelle Erkundung und die Übertragung eines Lagebildes und Eindrucks von vor Ort in die Einsatzleitung sichergestellt werden.
Der gemeinsame Feuerwehr- und Sanitätsdiensteinsatz wurde gegen 19:00 Uhr beendet. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte (65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 35 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes) zur Absicherung des Heimatfestumzuges und zur schnellen Hilfe eingesetzt. Vor Ort bedankte sich neben der Wehrführung der Feuerwehr auch Bürgermeister Stephan Langhard sowie Vertreter der DACHO bei den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften, die teilweise seid 09:30 Uhr im Einsatz waren.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Schwelm
über Einsatzzentrale erreichbar
Telefon: 02336 916800
E-Mail: feuerwehr@schwelm.de
www.feuerwehr-schwelm.de
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