Posted: 2026-09-09 15:14:44

Polizeipräsidium Recklinghausen

Recklinghausen (ots)

Nachdem zwei Jugendliche am vergangenen Wochenende zwei Männer am Berliner Platz angegriffen und verletzt haben sollen, hat die Polizei Recklinghausen gegen einen der Tatverdächtigen ein Bereichsbetretungsverbot ausgesprochen. Die Maßnahme gilt für zunächst drei Monate und betrifft den Bereich rund um den ZOB. Sollte der 17-Jährige aus Bottrop dagegen verstoßen, droht ihm eine Geldstrafe von 500 Euro.

Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, zusammen mit einem anderen 17-Jährigen aus Bottrop zwei Männer im Alter von 49 und 53 Jahren geschlagen und getreten zu haben. Außerdem sollen sie versucht haben, die Handys der Männer zu rauben und sie mit einem Hockeyschläger zu schlagen. Die Männer wurden leicht verletzt. Die beiden Tatverdächtigen konnten kurz nach der Tat von der Polizei gestellt werden (siehe Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/6346782).

Mit dem Bereichsbetretungsverbot reagiert die Polizei Recklinghausen konsequent auf das Ereignis vom Wochenende und unterstreicht damit ihren Anspruch, Straftaten im öffentlichen Raum entschieden zu verfolgen und mögliche weitere Konflikte frühzeitig zu verhindern.

"Das Bereichsbetretungsverbot ist in diesem Fall ein deutliches Signal - nicht nur an den Betroffenen, sondern auch an andere. Der öffentliche Raum gehört allen Menschen. Wir schreiten konsequent ein und schöpfen alle rechtlichen Möglichkeiten aus, die uns zur Verfügung stehen, wenn einzelne Personen durch ihr Verhalten die Sicherheit anderer gefährden", betont Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. "Unser Ziel ist klar: Die Menschen sollen sich am ZOB und in der Bottroper Innenstadt sicher fühlen. Wer Regeln missachtet und Straftaten begeht, muss wissen, dass Polizei und Ordnungsbehörden reagieren."

Der ZOB und sein Umfeld stehen seit mehreren Jahren im Fokus der Polizei Recklinghausen. Die dortigen Maßnahmen sind fester Bestandteil von "PräsenzPlus".

Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst und weiteren Netzwerkpartnern setzt die Polizei auf regelmäßige Präsenz, Kontrollen und gezielte Schwerpunkteinsätze. Der Bereich wird zudem im täglichen Dienst mehrfach bestreift. Auch die Mobile Wache ist regelmäßig am ZOB im Einsatz und dient Bürgerinnen und Bürgern als direkte Anlaufstelle.

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