Posted: 2026-09-10 06:30:04

Freiwillige Feuerwehr Kranenburg

FW Kranenburg: Grenzüberschreitende Feuerwehrübung: Einsatzkräfte trainieren komplexes Szenario

Kranenburg/Nijmegen (ots)

Ein Verkehrsunfall, ein brennender Energiespeicher, eine schnelle Brandausbreitung und zehn zu rettende Personen: Bei einer groß angelegten Übung trainierten deutsche und niederländische Einsatzkräfte gemeinsam den Ernstfall. Im Mittelpunkt standen insbesondere die grenzüberschreitende Kommunikation und Erkundung sowie der Umgang mit moderner Akkutechnik. Das Übungsszenario begann mit einem Verkehrsunfall. Ein Personenkraftwagen war in einen Energiespeicher gefahren, der infolge des Unfalls in Brand geriet. Das Feuer griff anschließend auf das unmittelbar angrenzende Gebäude über. Dort verschärfte sich die angenommene Lage weiter. In dem Gebäude befanden sich eine Werkstatt sowie ein Baustellenbereich. Dadurch konnte sich der Brand unkontrolliert innerhalb des Gebäudes ausbreiten. Für die Einsatzkräfte entstand eine komplexe Lage, bei der mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden mussten. Zehn Personen mussten gerettet werden Insgesamt galt es, zehn Personen aus dem betroffenen Gebäude zu retten. Zwei von ihnen konnten aufgrund ihrer angenommenen Verletzungen nicht über die regulären Rettungswege ins Freie gebracht werden. Sie wurden mithilfe einer Drehleiter gerettet. Parallel dazu gingen Einsatzkräfte zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Lage erforderte eine kontinuierliche Erkundung sowie eine enge Abstimmung der eingesetzten Kräfte. Eine zusätzliche Herausforderung stellte der in den Unfall einbezogene Energiespeicher dar. Der Umgang mit moderner Akku- und Speichertechnik und den daraus resultierenden Besonderheiten im Feuerwehreinsatz bildete daher einen weiteren Schwerpunkt der Übung. Kommunikation über die Grenze hinweg Im Fokus stand insbesondere die Zusammenarbeit der deutschen und niederländischen Feuerwehren. Die gemeinsame Erkundung der Einsatzstelle, der Austausch von Lageinformationen sowie die Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen mussten trotz unterschiedlicher Strukturen und Sprache funktionieren. Gerade in der deutsch-niederländischen Grenzregion können Feuerwehren beider Länder bei größeren Schadenslagen gemeinsam zum Einsatz kommen. Solche Übungen bieten deshalb die Möglichkeit, Abläufe, Kommunikationswege und die Zusammenarbeit der Führungskräfte bereits vor einem realen Einsatz praktisch zu erproben. An der Übung beteiligt waren die Feuerwehr Kranenburg mit den Einheiten Kranenburg, Nütterden und Frasselt/Schottheide, die Feuerwehr Kleve mit ihrer Drehleiter, die niederländischen Feuerwehren Brandweer Groesbeek und Beek-Ubbergen sowie der niederländische Officier van Dienst (OvD). Für eine möglichst realistische Darstellung des Unfallgeschehens sorgte ISAR Germany. Die gemeinsame Übung bot allen Beteiligten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, die jeweiligen Arbeitsweisen besser kennenzulernen und insbesondere die Zusammenarbeit bei komplexen grenzüberschreitenden Einsatzlagen weiter zu festigen. Das Projekt "Feuerwehrübung 2026" wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.

Rückfragen bitte an:

Freiwillige Feuerwehr Kranenburg
Florian Gendritzki
E-Mail: florian.gendritzki@feuerwehr-kranenburg.de
https://www.feuerwehr-kranenburg.de/

Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Kranenburg, übermittelt durch news aktuell

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