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Posted:
2026-09-28 08:34:05
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/24843/6360194
Kreis Borken (ots)
Mit einem Atemalkoholwert von 1,4 Promille war eine 19-jährige Autofahrerin Samstagnacht in Bocholt unterwegs. Auf der Hemdener Ringstraße verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen zwei Bäume. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten die Fahrerin zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dort entnahm ihr ein Arzt eine Blutprobe. An der Unfallörtlichkeit erschien ihr 23-jähriger Lebensgefährte mit seinem Pkw. Auch er stand unter Alkoholeinfluss. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete in beiden Fällen entsprechende Strafverfahren ein und untersagten die Weiterfahrt. Mit einem Atemalkoholwert von 2,02 Promille war 25-jähriger E-Scooterfahrer am Samstagabend in Borken unterwegs. In Höhe der Hansestraße/Hohe Oststraße verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und prallte gegen einen am Fahrbandrand abgestellten Anhänger. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Ein Arzt versorgte den Verletzten und entnahm ihm eine Blutprobe. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein. Insgesamt 14 Verkehrsteilnehmer stellte die Polizei fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Im Nordkreis stellte die Polizei in Gronau zwei, in Schöppingen einen, in Stadtlohn zwei und in Vreden einen Autofahrer fest, die unter Alkoholeinfluss standen. In Ahaus stand ein Fahrer unter Drogeneinfluss, in Gronau waren es vier. Darüber hinaus stand in Bocholt ein Autofahrer unter Alkoholeinfluss. In Bocholt und Isselburg stellten die Beamten jeweils einen Fahrer fest, der unter Drogeneinfluss stand. Die Polizei appelliert erneut eindringlich: Hände weg von Alkohol und Drogen! Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringt sich und andere in Gefahr - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)
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