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Posted:
2026-09-30 10:17:51
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6362167
Hamburg (ots)
Tatzeit: 29.09.2026, ab 21:18 Uhr
Tatort: Hamburg-Moorfleet, Tunnel Moorfleet, bis Hamburg-Wilstorf, Winsener Straße
Die Polizei ermittelt gegen einen 23-jährigen deutsch-rumänischen Staatsangehörigen, nachdem dieser gestern Abend versucht hatte, sich nach einem erheblichen Geschwindigkeitsverstoß einer Kontrolle zu entziehen. Zudem sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen sowie mögliche Geschädigte.
Gestern Abend fiel einer zivilen Videowagenbesatzung eine Kawasaki auf, deren Fahrer den Moorfleeter Tunnel in Fahrtrichtung Süden mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h statt der maximal zulässigen 60 km/h befuhr. Als die Einsatzkräfte dem mutmaßlichen Fahrer auf der Bundesstraße 75 in Höhe der Anschlussstelle (AS) Georgswerder Anhaltesignale gaben, missachtete er diese und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Hierbei erreichte das Motorrad zwischen den AS Georgswerder und Wilhelmsburg-Süd Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h bei zulässigen 80 km/h. Dabei nutzte der zunächst unbekannte Fahrer auch den Standstreifen, um andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu überholen.
Nachdem der Kradfahrer an der Abfahrt Hohe Straße abgefahren war, bog er nach rechts in die Winsener Straße ein. Als er verkehrswidrig nach links abbiegen und an der AS Wilstorf stadteinwärts auffahren wollte, stieß er dort mit einem in die Fahndungsmaßnahmen eingebundenen Funkstreifenwagen zusammen, der die Auffahrt versperrte.
Der gestürzte, aber unverletzt gebliebene Kradfahrer flüchtete zunächst zu Fuß in Richtung Reeseberg, konnte jedoch durch Einsatzkräfte eingeholt und vorläufig festgenommen werden.
Der im weiteren Verlauf als 23-jähriger deutsch-rumänischer Staatsangehöriger identifizierte Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Polizeikommissariat 46 entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens als Alleinfahrer sowie des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis ermittelt.
In diesem Zusammenhang bittet die ermittelnde Verkehrsdirektion Süd (VD 4) Zeuginnen und Zeugen sowie mögliche durch die Fahrweise Geschädigte, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
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