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Posted:
2026-10-01 06:42:14
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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Dortmund (ots)
Gestern Nachmittag (30. September) drang ein Mann in ein Gebäude im Dortmunder Hauptbahnhof ein. Den Anweisungen, dieses zu verlassen, kam er nicht nach und wehrte sich gegen die Fesselung.
Gegen 16:50 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Hausfriedensbruch im Hauptbahnhof Dortmund informiert. Es handelte sich hierbei um ein stillgelegtes Gebäude am Ende des Bahnsteigs zu Gleis 5. Ein Zeuge empfing die Beamten vor Ort und gab an, dass ein Mann über ein geöffnetes Fenster in das Gebäude eingedrungen und dabei gestürzt sei. Der 20-Jährige hatte dies beobachtet und daraufhin die Bundespolizei verständigt.
Die Uniformierten alarmierten die Feuerwehr, welche eine Metalltür öffnete, sowie einen Rettungswagen. Die Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude und trafen auf den am Boden liegenden 47-Jährigen. Dieser wies augenscheinlich keine sichtbaren Verletzungen auf. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, kam der Deutsche nicht nach. Stattdessen riss er seine Arme nach oben und ballte seine Fäuste. Da der Beschuldigte die Anweisungen weiterhin ignorierte, ergriff ein Polizist seinen linken Oberarm. Daraufhin riss sich der Wohnungslose los und leistete Widerstand. Er versuchte sich aus dem Griff zu lösen. Auch die Fesselung versuchte er zu verhindern. Währenddessen beleidigte er die Uniformierten mehrfach.
Äußern wollte sich der deutsche Staatsangehörige zu den Vorwürfen nicht. In der Bundespolizeiwache durchsuchten die Einsatzkräfte ihn. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch und Beleidigung ein. Zudem erteilten sie dem Polizeibekannten einen Platzverweis für den Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs.
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