Posted: 2026-10-01 06:07:57

Kreispolizeibehörde Soest

Werl (ots)

Am Mittwoch, 30. September 2026, haben Kräfte der Polizeiwache Werl und des Verkehrsdienstes im Wachbereich Werl einen gemeinsamen Einsatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchgeführt.

Im Mittelpunkt standen dabei die Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit sowie allgemeine Verkehrskontrollen.

An mehreren Stellen im Wachbereich Werl wurden Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest.

Unter anderem wurden acht Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit als Verwarnung und vier als Ordnungswidrigkeit geahndet. Der höchste gemessene Wert lag bei 81 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Die Geschwindigkeitsmessungen erfolgten im Bereich Welver an der Reiherstraße, am Heckenbrei und an der Bahnhofstraße.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte sieben Verstöße wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt sowie vier Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. In 14 Fällen wurde ein nicht mitgeführter Verbandskasten beanstandet. Weitere Verstöße betrafen unter anderem die Ladungssicherung, das Nichtmitführen einer Warnweste beziehungsweise eines Warndreiecks sowie fehlende Dokumente.

Besondere Aufmerksamkeit galt zudem einer von Anwohnern beanstandeten Beschwerdestelle am Hilbecker Hellweg. Die Örtlichkeit wurde gezielt kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 25 Verstöße gegen das dort geltende Durchfahrtsverbot festgestellt. Die Kontrollen wurden von den Anwohnern positiv aufgenommen.

Im Rahmen der Kontrollen fiel unter anderem ein Verbandskasten auf, der aus dem Jahr 2003 stammte und damit deutlich veraltet war. Darüber hinaus stellten die Beamten einen Fahrzeugführer fest, der nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt. Eine weitere Strafanzeige richtete sich gegen den Halter, der das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen haben soll.

Bei einer Fahrzeugführerin wurde zudem ein marokkanischer Führerschein festgestellt. Nach den vorliegenden Erkenntnissen hatte sie sich bereits seit 14 Jahren in Deutschland aufgehalten, ohne die erforderliche Umschreibung des Führerscheins vorzunehmen.

Die Polizei wird auch künftig Verkehrskontrollen durchführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere unfallursächliches Verhalten frühzeitig zu erkennen und zu ahnden.

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