Posted: 2025-01-31 12:15:48
Kriminalitätslage Unautorisierte Abbuchungen Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 55-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Die Geschädigte gab an, dass sie bei der Kontrolle ihres Kontos am 29. Januar 2025 zwei nicht von ihr veranlasste Überweisungen feststellen musste. Dabei wurde einmal ein Betrag von mehr als 200 Euro an eine ihr nicht bekannte Firma überwiesen und eine zweite Überweisung in Höhe von einem Euro an diese Firma vorgemerkt. Die Geschädigte kann sich nicht erklären, wie ihre Kontodaten in die Hände der unbekannten Täter gelangten. Sie verständigte umgehend ihre Bank, um die Buchung rückgängig zu machen. Schockanruf Am 29. Januar 2025 gegen 19:30 Uhr versuchten unbekannte Täter, in betrügerischer Absicht mittels sogenanntem Schockanruf eine Dessauer Familie zur Zahlung einer Kaution zu bewegen. Dies wurde der Polizei in Dessau-Roßlau am 30. Januar 2025 schriftlich mitgeteilt. Bei einem Anruf mit unterdrückter Telefonnummer gab eine unbekannte Person an, dass der Sohn der Familie angeblich in einen Unfall verwickelt war. Da das Gespräch jedoch beendet wurde, entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei rät bei einem unerwarteten Anruf zu folgenden Verhaltenstipps: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Amtspersonen (z.B. Polizeibeamte, Rechtsanwälte) oder Verwandte ausgeben und dramatische Notlagen schildern. Rufen Sie die betreffenden Angehörigen unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Das Gleiche gilt für Anrufe von Behörden. Rufen Sie zurück, nachdem Sie die entsprechende Telefonnummer selbst herausgesucht haben. Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen heraus. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen zunächst Rücksprache mit Angehörigen oder sonstigen Vertrauenspersonen. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Benutzen Sie hierfür den Notruf 110. Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer solcher Betrüger werden sollten oder geworden sind. Durch eine schnelle Meldung des Vorfalls unterstützen Sie die Ermittlungen der Polizei. Betrug Auf ein falsches Wohnungsangebot fiel eine 52-jährige Geschädigte Anfang Januar 2025 herein. Dies zeigte die Geschädigte am 30. Januar 2025 im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben nahm sie zunächst Kontakt zu einer vermeintlichen Mitarbeiterin einer Immobilienfirma per E-Mail auf. Im weiteren Verlauf wurde sie dann aufgefordert, eine Kopie ihres Personalausweises zu übersenden, was die Geschädigte auch tat. Im Anschluss brach der Kontakt ab und sie musste feststellen, dass die Anzeige für die Wohnung ein Betrug war. Die Geschädigte befürchtet nun, dass die Kopie ihres Personalausweises durch die unbekannten Täter für weitere betrügerische Handlungen genutzt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Schaden entstanden. Betrug Strafanzeige wegen Betrug erstatteten am 30. Januar 2025 ein 25-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er gab bei der Anzeigenerstattung an, dass seine Freundin bereits Anfang Dezember 2024 auf einer Internetseite ein Angebot entdeckte, welches bei der einmaligen Zahlung von knapp zwei Euro die Zusendung eines großen Überraschungspaketes versprach. Den Betrag zahlte der Geschädigte mit seiner Kreditkarte. Bei der Überprüfung seiner Kontoauszüge musste er dann feststellen, dass das Unternehmen sowohl im Dezember 2024 als auch im Januar 2025 jeweils knapp 70 Euro von seinem Konto abgebucht hatte. Auf das versprochene Überraschungspaket warten die beiden Geschädigten bisher jedoch vergeblich. Kellereinbruch Einen Einbruch in seinen Keller stellte ein 71-jähriger Geschädigter am 29. Januar 2025 gegen 14:00 Uhr fest. Unbekannte Täter hatten sich zuvor gewaltsam Zutritt zu seinem Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus in der Ellerbreite verschafft. Aus dem Keller entwendeten sie ein Elektrogerät. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf circa 750 Euro geschätzt. Brandermittlungen Am 31. Januar 2025 gegen 07:30 Uhr wurde die Polizei in Dessau-Roßlau durch die Leitstelle über einen Brand in der Magdeburger Straße in Roßlau informiert. Vor Ort wurde bekannt, dass es sich bei dem Brandobjekt um ein leerstehendes Gebäude auf einem ehemaligen Betriebsgelände handelt, welches beim Eintreffen der Polizeibeamten im Vollbrand befand. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht. Das betroffene Brandobjekt wurde vollständig zerstört. Im Zuge der Löscharbeiten wurden die unmittelbar angrenzenden Supermärkte und Geschäfte aufgrund der starken Rauchentwicklung geräumt. Die Polizei hat ein Brandermittlungsverfahren zur Ermittlung der Brandursache eingeleitet. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Zur Höhe des entstandenen Schadens können noch keine konkreten Angaben getätigt werden. Nach ersten Angaben waren 66 Kammeraden der Feuerwehr mit insgesamt 18 Fahrzeugen zur Brandbekämpfung vor Ort.   Verkehrslage Wildunfälle Am 30. Januar 2025 gegen 05:05 Uhr befuhr ein 45-jähriger Fahrer eines Geländefahrzeuges vom Hersteller Chrysler die Bundesstraße 187 von Coswig in Richtung Roßlau. Als plötzlich ein Reh die Fahrbahn überquerte, konnte er einen Zusammenstoß nicht verhindern. Das Tier flüchtet nach der Kollision. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von circa 2.000 Euro. Gegen 06:15 Uhr befuhr ein 52-jähriger Fahrer eines PKW Audi die Landstraße von Kochstedt in Richtung Dessau. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Reh, welches die Fahrbahn überqueren wollte. Das Wildtier verendete an der Unfallstelle. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von circa 600 Euro. Sachschaden Die 72-jährige Fahrerin eines PKW Hyundai befuhr am 30. Januar 2025 gegen 11:55 Uhr die Hünefeldstraße in Richtung Auenweg. Als sie nach links in die Köthener Straße einbiegen wollte, kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden PKW Audi eines 76-jährigen Fahrzeugführers. Dieser befuhr den Auenweg in Richtung Hünefeldstraße. Der entstandene Sachschaden wurde auf über 2.500 Euro geschätzt. Leichtverletzter Fahrzeuginsasse Eine 42-jährige Fahrerin eines PKW Opel befuhr am 30. Januar 2025 gegen 17:55 Uhr die Kurt-Weill-Straße in Richtung Albrechtstraße. Als sie verkehrsbedingt abbremsen musste, fuhr ein 32-jähriger Fahrer eines PKW Opel auf den hinter ihr befindlichen PKW Ford einer 39-jährigen Fahrzeugführerin auf. Der Ford kollidierte in der Folge mit dem Opel der 42-Jährigen. Ein 15-jähriger Insasse im PKW Opel erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden von circa 16.000 Euro. Aufgefahren Am 30. Januar 2025 gegen 19:00 Uhr befuhr eine 48-jährige Fahrerin eines PKW Peugeot die Köthener Straße in Richtung Mannheimer Straße. Sie bremse ihr Fahrzeug ab, um nach rechts auf einen Parkplatz einzubiegen. Eine 44-jährige Fahrerin eines PKW Renault fuhr auf. Der entstandene Sachschaden betrug circa 10.000 Euro.      
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