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Posted:
2025-02-28 10:26:56
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/5981151
Polizeipräsidium Recklinghausen
Recklinghausen (ots)
Ein 85-jähriger Mann ist Opfer der Betrugsmasche "Schockanruf" geworden. Der Senior übergab am Donnerstagabend Gold und Münzen an eine unbekannte Frau.
Der Senior aus Coesfeld hatte am Donnerstagnachmittag (gegen 16 Uhr) einen Anruf bekommen. Unter anderem meldete sich ein angeblicher Staatsanwalt am Telefon. Dem 85-Jährigen wurde vorgegaukelt, die Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht - und müsse in Haft. Das könne nur verhindert werden, wenn eine hohe Summe Bargeld bezahlt wird. Außerdem wurde dem Senior gesagt, die Übergabe müsse am Amtsgericht Recklinghausen oder Essen stattfinden. Der Mann entschied sich dann dazu, nach Recklinghausen zur Limperstraße zu fahren. Während der gesamten Zeit wurde mit dem Mann telefoniert. Am Amtsgericht übergab er dann eine Tasche mit einer Münzsammlung und Gold an eine Frau. Beschreibung: etwa 30 Jahre alt, dunkle (schwarze) kurze Haare. Die Frau ging nach der Übergabe in Richtung Herzogswall weg.
Der Senior ging davon aus, dass nach der Übergabe auch die Tochter freigelassen würde - und fuhr dafür zu einer anderen Adresse. Als dort nichts passierte, wurde er stutzig. Er rief seine Tochter an - und der Betrug fiel auf. Anschließend informierte der Senior die Polizei (gegen 19.55 Uhr).
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Übergabe bzw. der Tatverdächtigen machen können. Wem etwas aufgefallen ist, wird gebeten, die Tel. 0800/2361 111 anzurufen.
Dieser Fall ist leider kein Einzelfall. Die Masche der "Schockanrufe" kommt nach wie vor häufig vor. In vielen Fällen reagieren die Angerufenen richtig und durchschauen den Betrug, leider aber nicht immer. Die Betrüger gehen geschickt vor, sie setzen die Senioren/Seniorinnen bewusst unter Druck, emotional und zeitlich. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen über die verschiedenen Maschen (Schockanruf, Enkeltrick etc.) der Betrüger. Weitere Informationen zum Thema "Betrug" finden Sie auch auf unserer Internetseite:
https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger
Rückfragen für Medienschaffende bitte an:
Polizeipräsidium Recklinghausen
Pressestelle
Annette Achenbach
Telefon: 02361 55 1033
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de
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