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Posted:
2025-03-27 15:48:17
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/6000485
Düsseldorf (ots)
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei Düsseldorf
Tödliche Schüsse auf Fahrgast - Ermittlungs- und Fahndungserfolg - Tatverdächtiger in Untersuchungshaft - Beweismittel sichergestellt
Hier der Link zur Erstmeldung vom 13. März 2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/5990325
Zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf den 49-jährigen Fahrgast eines "Uber"-Fahrzeugs konnten die Beamtinnen und Beamten der umgehend eingesetzten "Mordkommission (MK) Karl" jetzt den mutmaßlichen Schützen aufspüren und festnehmen.
Der 23-Jährige wurde am Mittwochnachmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erließ.
Experten hatten nach der Tat umgehend mit der Spurensicherung am Tatort begonnen. Durch die Spuren am Tatort konnte ein 34-Jähriger als einer der Männer der Personengruppe, die am 12. März dem "Uber"-Fahrzeug gefolgt war, identifiziert werden. Die Spur dieses Mannes führte nach Hessen und ins Saarland. Durch die intensive Arbeit der MK Karl konnte ermittelt werden, dass zudem eine 47-Jährige, deren 23 Jahre alter Sohn sowie ihr 55-jähriger Bruder zu der Gruppe aus der Tatnacht gehörten. Diese Personen standen zeitgleich wegen des Verdachts einer Bedrohung zum Nachteil des 34-Jährigen im Fokus der Polizei Osthessen. Am 25. März konnte durch einen gezielten Polizeieinsatz in Wetzlar der mutmaßliche Schütze vorläufig festgenommen und nach Düsseldorf überstellt werden.
Siehe hierzu auch die Pressemeldung des Polizeipräsidiums Osthessen und der Staatsanwaltschaft Fulda: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/5999618
Die 47-Jährige und ihr 55-jähriger Bruder wurden nach ihrer Vernehmung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Bei Durchsuchungen in Hessen und dem Saarland konnte am 25. März umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden, darunter auch zwei Schusswaffen und Munition. Ob es sich bei einer dieser Schusswaffen um die Tatwaffe handelt, wird derzeit geprüft.
Hintergründe des Tötungsdelikts könnten nach derzeitigem Kenntnisstand Streitigkeiten nach einer Betrugstat des Verstorbenen zum Nachteil der Personengruppe sein. Die Ermittlungen dauern an.
Rückfragen bitte (ausschließlich Journalisten) an:
Polizei Düsseldorf
Pressestelle
Telefon: 0211-870 2005
Fax: 0211-870 2008
https://duesseldorf.polizei.nrw.de
Original-Content von: Polizei Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell
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