Posted: 2025-04-01 11:39:08
Kriminalitätslage Falscher Bankmitarbeiter Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 48-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Dieser bekam am 28. März 2025 gegen 14:45 Uhr einen Anruf von einer ihm unbekannten Telefonnummer. Als er das Gespräch annahm, stellte sich eine männliche Person namentlich vor und gab an, von der Betrugsstelle der Hausbank des Geschädigten zu sein. Die unbekannte Person fragte den Geschädigten, ob er sich momentan im europäischen Ausland aufhalte, da dort gerade versucht wird, sich in den Banking-Account einzuloggen. Als der Geschädigte dies verneinte, gab der vermeintliche Mitarbeiter an, das Gerät aus dem Account zu entfernen. Dazu sollte der Geschädigte eine TAN bestätigen, was er auch tat. Im weiteren Verlauf wurde dem Geschädigten mitgeteilt, dass bereits mehrere Abbuchungen von seinem Konto erfolgten. Um diese rückgängig zu machen, müsse er weitere TAN-Nummern bestätigen, die ihm der falsche Bankmitarbeiter übermittelte. Auch dies tat der Geschädigte. Erst als das Telefongespräch beendet war, wurde der Geschädigte stutzig und ließ sofort sein Konto sperren. Der entstandene Schaden dürfte sich wohl im mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Eine konkrete Schadenssumme wurde durch den Geschädigten nicht mitgeteilt. Mountainbike entwendet Den Diebstahl seines Mountainbikes zeigte ein 49-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach seinen Angaben hatte er das Fahrrad am 30. März 2025 gegen 15:00 Uhr an seiner Wohnanschrift am Albrechtsplatz auf einem Hinterhof abgestellt und mit einem Gliederschloss gegen Diebstahl gesichert. Am 31. März 2025 gegen 09:30 Uhr musste der Geschädigte dann feststellen, dass unbekannte Täter sein Fahrrad samt Schloss entwendet hatten. Den Wert des Mountainbikes bezifferte er mit circa 1.000 Euro. Ein weiteres Fahrrad entwendeten unbekannte Täter am 30. März 2025 zwischen 12:15 Uhr und 18:00 Uhr. Dies zeigte ein 22-jähriger Geschädigter einen Tag später im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Das mit einem Fahrradschloss gesicherte Fahrrad hatte er vor seinem Wohnhaus in der Wörlitzer Straße abgestellt. Als er zum Abstellort zurückkehrte, fand er nur noch das gewaltsam geöffnete Fahrradschloss vor. Den Zeitwert seines entwendeten Fahrrades gab der Geschädigte mit etwa 250 Euro an. Verkehrskontrolle Am 31. März 2025 gegen 21:45 Uhr stellten Polizeibeamte des Zentralen Einsatzdienstes in der Kavalierstraße eine männliche Person mit einem E-Scooter fest. Als dieser auf Höhe Poststraße eine Lichtzeichenanlage bei „Rot“ überquerte, wurde er angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei stellten die Polizeibeamten bei dem 33-jährigen Fahrzeugführer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,1 Promille. Im weiteren Verlauf der Kontrolle äußerte der Beschuldigte zudem, dass er vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumierte. Auf Grund des Alkoholwertes und seinen Angaben wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durch einen Arzt im Polizeirevier Dessau-Roßlau durchgeführt. Zusätzlich stellten die Polizeibeamten fest, dass der E-Scooter des Beschuldigten nicht mehr über eine nötige Pflichtversicherung verfügte, da diese am 28. Februar 2025 abgelaufen war. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Strafanzeigen wegen Führen eines Fahrzeuges unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt. Ladendieb gestellt Einen Ladendieb stellte ein Ladendetektiv am 31. März 2025 gegen 20:45 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Dessauer Straße im Ortsteil Roßlau. Er beobachtete, wie die männliche Person Waren aus der Auslage entnahm, diese in seiner Bekleidung verstaute, und anschließend den Kassenbereich ohne zu bezahlen verließ. Die Person wurde vom Detektiv angesprochen, konnte sich jedoch nicht ausweisen. Aus diesem Grund wurde die Polizei in Dessau-Roßlau verständigt. Diese konnte vor Ort die Identität des 37-Jährigen feststellen. Dieser gab im Anschluss die Ware freiwillig heraus, so dass der Verkaufseinrichtung kein Schaden entstand. Neben einem Jahr Hausverbot für den Einkaufsmarkt erwartet den Beschuldigten nun zusätzlich ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahl.   Verkehrslage Aufgefahren Am 31. März 2025 gegen 10:15 Uhr befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines PKW Mitsubishi die Askanische Straße. Sie hatte die Absicht, nach rechts in die Ludwigshafener Straße einzubiegen. Als sie verkehrsbedingt anhalten musste, fuhr ein 46-jähriger Fahrer eines PKW Skoda auf. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von circa 5.000 Euro. Kollision beim Ausparken Ein 49-jähriger Fahrer eines PKW Daimler-Benz wollte am 31. März 2025 gegen 11:45 Uhr in der Poststraße rückwärts ausparken. Dabei touchierte er einen parkenden PKW Volkswagen eines 43-jährigen Fahrzeughalters. Der verursachte Sachschaden wurde auf 1.500 Euro geschätzt. Hoher Sachschaden Von der Mannheimer Straße wollte am 31. März 2025 gegen 14:25 Uhr der 55-jährige Fahrer eines PKW Opel nach links in die Schlagbreite abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden PKW Lada eines 57-jährigen Fahrzeugführers. Durch den Zusammenstoß lösten sich Fahrzeugteile, die in der Folge einen PKW Audi beschädigten. Fahrzeuginsassen wurde durch die Kollision nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden betrug circa 16.000 Euro. Wildunfall Am 31. März 2025 gegen 22:45 Uhr befuhr ein 36-jähriger Fahrer eines PKW Audi die Bundesstraße von Jütrichau in Richtung Roßlau. Als plötzlich ein Hirsch die Fahrbahn überquerte, konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Am PKW entstand Sachschaden von circa 10.000 Euro. Sonstiges Geschwindigkeitskontrollen Am 31. März 2025 wurde zwischen 16:30 Uhr und 18:00 Uhr in der Möster Straße eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wurde von einem Fahrzeugführenden von insgesamt 23 nicht eingehalten. Die gemessene Geschwindigkeit betrug 55 km/h. Zwischen 19:15 Uhr und 20:15 Uhr wurde die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in der Dorfstraße in Mühlstedt überprüft. Bei 14 gemessenen Fahrzeugen wurde ein Verstoß festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 46 km/h. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.      
  • 0 Comment(s)
Be the first person to like this.