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Posted:
2026-01-01 09:26:30
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6188402
Bonn (ots)
Am Neujahrstag blickt die Bonner Polizei auf eine einsatzintensive Silvesternacht 2025/2026 zurück. Der Übergang in das neue Jahr wurde mit einem Großeinsatz begleitet, bei dem rund 90 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz waren. In der Zeit vom 31.12.2025, 20:00 Uhr, bis zum 01.01.2026, 06:00 Uhr, gingen bei der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei 234 Notrufe und Meldungen ein.
Gemeldet wurden dabei unter anderem 13 Ruhestörungen und neun Körperverletzungsdelikte. In rund 50 Fällen machten Bürgerinnen und Bürger Angaben zu gefährlichem oder missbräuchlichem Gebrauch von Pyrotechnik. 24 Platzverweise wurden erteilt. Drei Personen mussten die Nacht zur Verhinderung von Straftaten im Polizeigewahrsam verbringen.
Die Bonner Feuerwehr musste in der Neujahrsnacht zu rund 55 Bränden (vorwiegend Kleinbrände)ausrücken. Insbesondere in den Stadtteilen Dransdorf und Tannenbusch brannten zahlreiche Mülltonnen bzw. Müllcontainer.
Gegen 00:20 Uhr musste sich die Feuerwehr bei Löscharbeiten kleinerer Brände auf der Mörikestraße und auf der Hölderlinstraße zurückziehen, da die Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden. Auch die daraufhin dorthin alarmierten Polizistinnen und Polizisten wurden aus einer Gruppe von etwa 30 bis 40 Personen heraus mit Pyrotechnik angegangen.
Gegen 01:00 Uhr brannte auf der Justus-von-Liebig-Straße bzw. der Grootestraße Unrat auf der Fahrbahn. Weiterhin wurden Mülltonnenbrände in der Hölderlinstraße und der Lenaustraße gemeldet. Die Brände konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Auch hierbei wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wiederholt mit Feuerwerkskörpern beschossen.
In Bad Honnef-Aegidienberg kam es gegen 02:00 Uhr, nach ersten Erkenntnissen durch die missbräuchliche Nutzung von Feuerwerkskörpern, zu einen Fassadenbrand eines Einfamilienhauses. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
Im Rahmen von Verkehrskontrollen in der Silvesternacht wurden insgesamt fünf Blutproben angeordnet, weil Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.
Auf der Kennedybrücke in der Bonner Innenstadt sammelten sich bis Mitternacht in der Spitze rund 3.000 Personen, um den Jahreswechsel zu feiern. Die Brücke wurde gegen 23:30 Uhr gesperrt. Nach erfolgten Reinigungsarbeiten wurden die Fahrbahnen zunächst für den ÖPNV und im Anschluss auch für den übrigen Fahrzeugverkehr gegen 02:00 Uhr wieder freigegeben.
Die in dieser vorläufigen Einsatzbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern und stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Bonner Polizei eingehen oder im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen.
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