Posted: 2026-01-05 07:16:00

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Innenminister René Wilke haben den Angriff auf das Wohngrundstück des Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, in aller Deutlichkeit verurteilt. Einer oder mehrere Täter hatten dabei heute früh einen Schuppen auf dem Grundstück in Templin (Landkreis Uckermark) in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand.

Woidke: "Ich verurteile diesen Angriff auf das Grundstück des Antisemitismusbeauftragten auf das Schärfste. Extremismus in jedweder Form darf in Brandenburg keinen Platz haben. Gewalt gegen Personen oder Dinge ist und bleibt absolut inakzeptabel. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ich hoffe, dass der oder die Täter schnell gefasst werden."

Wilke: "Andreas Büttner leistet als Beauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg einen besonderen Dienst am Land und seinen Menschen. Wir werden Herrn Büttner weiter zur Seite stehen. Dass ihn sein Eintreten gegen Extremismus und Hass selbst zur Zielscheibe von Gewalt macht, ist verachtenswert. Zum Glück wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Den Kameraden der Feuerwehr danke ich für ihren Einsatz bei den Löscharbeiten."

Die Ermittlungen werden nun vom Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt. Hintergrund und Motivlage sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

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