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Posted:
2026-01-06 13:12:08
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6191091
Dortmund (ots)
Lfd. Nr.: 0011
Die Polizei Dortmund hat im Jahr 2025 in der Polizeiinspektion 3 (PI 3) einmal mehr einen klaren und kompromisslosen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Jugendkriminalität gelegt. Mit gezielten Schwerpunkteinsätzen, einer hohen Kontrolldichte und einer konsequenten Verfolgung von Verstößen ist es gelungen, in Aplerbeck, Scharnhorst, Asseln, Brambauer und Co. für ein insgesamt zufriedenstellendes Jahr zu sorgen.
Im Rahmen zahlreicher Schwerpunkteinsätze, bei denen auch immer wieder die Jugendkontaktbeamten der Polizeiinspektion 3 beteiligt waren, im vergangenen Jahr wurden 794 Personen und 78 Fahrzeuge kontrolliert. Die Maßnahmen führten zu 19 Strafanzeigen, elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen, drei freiheitsentziehenden Maßnahmen sowie vier Sicherstellungen, darunter zwei Betäubungsmittelfunde und zwei Waffen bzw. waffenähnliche Gegenstände. Im Bedarfsfall überprüft die Polizei auch bestehende Messertrageverbote und schreitet im Zweifel konsequent ein. Noch viel wichtiger als die nackten Zahlen ist aber diese Tatsache: Die Polizei Dortmund war fortwährend präsent, konsequent und handlungsfähig.
"Unsere Linie ist eindeutig: Wer als junger Mensch Straftaten begeht oder Regeln missachtet, trifft in Dortmund auf eine Polizei, die nicht wegschaut", betont Polizeipräsident Gregor Lange: "Vielmehr gehen wir konsequent dagegen vor - zum Schutz der Jugendlichen selbst, aber auch zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Gewerbetreibenden. Sicherheit ist nicht verhandelbar."
Ein besonderer Fokus lag im vergangenen Jahr auf Kiosken, die sich als wiederkehrende Anziehungspunkte für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende herausgestellt haben - insbesondere dort, wo der Jugendschutz missachtet wurde. In enger Abstimmung mit der Polizei setzte das Ordnungsamt der Stadt Dortmund unter anderem Testkäufer ein, um Verstöße beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren konsequent aufzudecken und zu ahnden.
Zu den herausragenden Einsätzen des Jahres zählt leider auch der Alleinunfall einer stark alkoholisierten 15-Jährigen, die mit einem E-Scooter bei 1,18 Promille verunglückte. Der Fall unterstreicht eindringlich, warum Prävention, Kontrolle und konsequentes Einschreiten der Polizei in allen Bereichen unverzichtbar bleiben.
Die Schwerpunkteinsätze waren zunächst auf die Bereiche Scharnhorst, Aplerbeck und Lünen-Brambauer ausgerichtet. Bei erkennbaren regionalen Verschiebungen wie im Frühjahr und Mitte des vergangenen Jahres reagierte die Polizei jedoch auch flexibel auf räumliche Verlagerungen der auffälligen Jugendlichen. Damals tauchten neue Probleme im Bereich des Wickeder und Körner Hellwegs auf, weshalb die Einsatzorte konsequent angepasst und erweitert wurden. In diesem Jahr wird das Einsatzkonzept daher auf alle Wachbereiche der PI 3 (östliche und südöstliche Stadteile von Dortmund sowie dem Stadtgebiet Lünen) ausgeweitet.
Ein Grundpfeiler der polizeilichen Herangehensweise ist, dass die Beamtinnen und Beamten die Bürgerbeschwerden auch in Zukunft sehr ernst nehmen und ansprechbar bleiben. Insbesondere Anwohnende melden sich immer wieder mit verdächtigen Beobachtungen, vor allem wegen der hohen Frequentierung der Kioske. "Es ist gut, dass die Menschen uns als verlässlichen Ansprechpartner wahrnehmen. Wir sagen deshalb: Melden Sie sich auch weiterhin bei uns!", so Polizeipräsident Gregor Lange: "Ihre Hinweise helfen uns, Entwicklungen früh zu erkennen und gezielt einzuschreiten. Wir hören zu - und wir handeln."
"Wer glaubt, sich durch Verlagerung von Treffpunkten oder Straftaten der Polizei entziehen zu können, irrt", stellt Gregor Lange klar. "Wir bleiben beweglich, wir bleiben präsent - und wir bleiben kompromisslos."
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Felix Groß
Telefon: 0231/132-1034
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/
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