Posted: 2026-01-09 12:06:30

Polizei Dortmund

Dortmund (ots)

Lfd. Nr.: 0019

Nach einer Serie von Zigarettenautomatensprengungen seit Jahresbeginn gelang der Polizei Dortmund am frühen Freitagmorgen (09.01.2026) die Festnahme von drei Tatverdächtigen.

Gegen 00:15 Uhr kam es in der Pappelstraße in Dortmund-Wambel erneut zu einer Sprengung eines Zigarettenautomaten, damit liegen nach aktuellem Ermittlungsstand 23 solcher Taten im gesamten Zuständigkeitsbereich des PP Dortmund vor.

In diesem Falle gelang es den Beamten jedoch im Rahmen der Fahndung das Fluchtfahrzeug (Mietwagen: VW Golf) sowie die drei Tatverdächtigen zu stellen und festzunehmen. Nachdem das Fahrzeug noch kurz zuvor an der Kamener Straße in Lünen wegen eines Verkehrsdeliktes aufgefallen war, klickten nur wenig später die Handschellen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-jährigen Deutschen sowie zwei Spanier im Alter von 17 und 26 Jahren mit Wohnsitz in Dortmund.

Während sich die Kollegen des Wach- und Wechseldienstes um die Sicherstellung des Fahrzeuges sowie um die erkennungsdienstliche Behandlung kümmerten, sicherte die Tatortgruppe der Kriminalpolizei Spuren am Tatort.

Bei den Sprengungen seit Beginn des Jahres wurde niemand verletzt. Zur Schadenshöhe sowie Höhe der Tatbeute können aktuell noch keine Angaben gemacht werden, dies ist unter anderem Teil der Ermittlungen.

Im Laufe des heutigen Tages sollen die drei Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Siehe auch:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6189192

Die Polizei warnt!

Das Hantieren mit explosiven Stoffen ist regelmäßig nicht nur für Unbeteiligte, sondern durchaus auch für die Täter lebensgefährlich!

Sollten Sie verdächtige Personen an einem Zigarettenautomaten bemerken, zögern Sie nicht den Notruf der Polizei 110 zu verständigen. Bemerken Sie verdächtige Gegenstände im oder an einem Automaten, halten Sie Abstand und verständigen Sie ebenfalls sofort den Notruf der Polizei 110. Melden Sie auch verdächtige Personen, die Ihnen "unter der Hand" den Verkauf von einzelnen Zigarettenpäckchen anbieten.

Hinweis für Medienvertreter: Um Nachahmungseffekte zu vermeiden, macht die Polizei keine näheren Angaben zu dem technischen Vorgehen, wie die Sprengungen an sich herbeigeführt werden können. Ebenfalls besteht die Gefahr der Steigerung von Nachahmungstaten im Bereich des jugenddelinquenten Vandalismus bei erhöhter Berichterstattung in den Medien.

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Steffen Korthoff
Telefon: 0231-132-1035
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/

Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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