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Posted:
2026-01-16 13:32:36
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6198031
Kiel (ots)
Im Vorfeld des am Sonntag stattfindenden nächsten Fußballspiels von Holstein Kiel in der 2. Bundesliga hat die Polizei Aufenthaltsverbote ausgesprochen und Gefährdersansprachen durchgeführt. Hintergrund sind schwere Gewalttaten, die nicht im Zusammenhang mit dem kommenden Heimspiel stehen, aber im Umfeld gewaltbereiter Fußballgruppierungen begangen wurden. Aufgrund der teilweise noch laufenden Ermittlungen werden zum Hintergrund selbst keine weiteren Angaben gemacht.
Die Polizeidirektion Kiel reagiert konsequent gegen derartige Gewalttäter und hat daher gegen zwei Personen Aufenthaltsverbote für die nächsten Spiele von Holstein erlassen, um friedliche Besucher zu schützen. Weitere Maßnahmen befinden sich noch in der Prüfung.
Unsere Maßnahmen dienen dem Schutz friedlicher Fußballfans sowie allen Bürgerinnen und Bürgern. Die Aufenthaltsverbote sind den Beteiligten durch Polizeikräfte persönlich ausgehändigt worden. Darüber hinaus führten Polizeikräfte mit den 17- und 22-jährigen deutschen Tatbeteiligten eine sogenannte Gefährderansprache durch.
Bereits im August des vergangenen Jahres hatte die Polizei insgesamt sechs Aufenthaltsverbote gegen Personen ausgesprochen. Hintergründe waren ebenfalls schwere Gewalttaten, die im Umfeld gewaltbereiter Fußballgruppierungen begangen wurden. Dabei kam es unter anderem zu einem schweren Raub und einem Landfriedensbruch, bei dem ein unbeteiligter Mann schwer verletzt wurde. Siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6093805.
Die Polizei wird auch künftig bei ähnlich gelagerten Sachverhalten konsequent präventivpolizeiliche Maßnahmen ergreifen, um Gewalttaten frühzeitig zu unterbinden. Rechtsgrundlage: Die angeordneten Aufenthaltsverbote stützen sich auf § 201 des Landesverwaltungsgesetzes des Landes Schleswig-Holstein (Platzverweise, Aufenthalts- und Betretungsverbote). Gefährderansprachen erfolgen im Rahmen der allgemeinen Aufgaben der Gefahrenabwehr nach dem Landesverwaltungsgesetz.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
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24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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