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Posted:
2026-01-16 10:14:15
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6197773
Kiel / Kreis Plön / Kreis RD-Eck (ots)
Seit Mittwoch häufen sich die Anrufe sogenannter "Falscher Polizeibeamter". Insbesondere der Kreis Plön und die Ortschaft Molfsee sind betroffen. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.
Seit dem 14.01.2026 registriert die Polizeidirektion Kiel in ihrem Zuständigkeitsbereich ein erhöhtes Anzeigenaufkommen im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen durch "Falsche Polizeibeamte". In den aktuellen Fällen nutzen die Täter eine bekannte Vorgehensweise. Sie rufen potenzielle Opfer an und geben sich ihnen gegenüber am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie berichten dann über einen frei erfundenen Sachverhalt, zum Beispiel über einen Einbruch in der Nachbarschaft des Angerufenen und einer angeblich bei den Täter aufgefundenen Namensliste. Im weiteren Gesprächsverlauf werden die Angerufenen zur persönlichen Wohnsituation und zu vorhandenen Wertgegenständen befragt. Ziel der Täter ist es, die Angerufenen zur Herausgabe von Wertgegenständen (z. B. Bargeld, Schmuck, Gold) zu bewegen.
Die Tatorte liegen in Plön sowie den Ortschaften Lutterbek, Heikendorf und Bendfeld. Bei allen angezeigten Taten blieb es bei Versuchen. Die Angerufenen reagierten richtig, indem sie die Telefonate selbständig beendeten und die Polizei informierten.
Am Donnerstag war auch im Zuständigkeitsbereich der benachbarten Polizeidirektion Neumünster eine Zunahme solcher Anrufe festzustellen. Betroffen waren insbesondere Anwohner der Ortschaft Molfsee. Auch hier blieb es bei Versuchstaten.
Wir geben erneut Hinweise in dieser Sache:
- Die Polizei nimmt weder Bargeld noch Wertgegenstände zur
Sicherung oder Überprüfung entgegen. - Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer
Haustür mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der
Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange
Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern. - Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen
oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer
Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und
wählen selbst die 110. - Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden
Sie unter: www.polizei-beratung.deMathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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