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Posted:
2026-02-04 23:23:22
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6210708
Kiel (ots)
Fußballeinsatz:
Am gestrigen Abend (4. Februar) fand das Fußballspiel anlässlich des Viertelfinales des DFB-Pokals zwischen der KSV Holstein Kiel und dem VfB Stuttgart im nahezu ausverkauften Holstein-Stadion statt.
Am Nachmittag reisten die Gastfans an und hielten sich im Bereich der Innenstadt auf. Die Fans aus Stuttgart haben das Kartenkontingent komplett ausgeschöpft und sind zahlreich an die Kieler Förde gereist.
Gegen 18:30 Uhr führten rund 300 Stuttgart-Fans von der Kieler Innenstadt über die Kaistraße entlang der Kiellinie zum Holstein-Stadion einen Fanwalk durch. Dieser fand unter polizeilicher Begleitung statt. Es kam zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet und später auch um das Stadion herum.
Vor Spielbeginn zündeten Holstein-Fans im Stadion mehrfach Pyrotechnik. Auch während der gesamten ersten und zweiten Halbzeit zündeten Heimfans Pyrotechnik. Nach jetzigem Stand gab es keine Verletzten durch das Abbrennen. Die weitere Spielphase verlief ohne Vorkommnisse.
Nach Spielende verließen die Gästefans geschlossen das Stadion. Polizeikräfte beaufsichtigten die Nachspielphase. Diese verlief insgesamt ohne Zwischenfälle.
Aufenthaltsverbote gegen Gewalttäter:
Im Vorfeld des Fußballspiels von Holstein Kiel hat die Polizei erneut ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen und eine Gefährdersansprache durchgeführt. Hintergrund sind Gewalttaten, die nicht im Zusammenhang mit dem heutigen Spiel standen, aber im Umfeld gewaltbereiter Fußballgruppierungen begangen wurden.
Die Polizeidirektion Kiel reagiert auch damit konsequent gegen derartige Gewalttäter und hat daher in diesem Jahr bereits gegen zwei weitere Personen Aufenthaltsverbote für die nächsten Spiele von Holstein erlassen, um friedliche Besucher zu schützen.
Unsere Maßnahmen dienen dem Schutz friedlicher Fußballfans sowie allen Bürgerinnen und Bürgern. Die Aufenthaltsverbote sind den Beteiligten durch Polizeikräfte persönlich ausgehändigt worden.
Bereits im August des vergangenen Jahres hatte die Polizei insgesamt sechs Aufenthaltsverbote gegen Personen ausgesprochen. Hintergründe waren ebenfalls schwere Gewalttaten, die im Umfeld gewaltbereiter Fußballgruppierungen begangen wurden. Dabei kam es unter anderem zu einem schweren Raub und einem Landfriedensbruch, bei dem ein unbeteiligter Mann schwer verletzt wurde.
Die Polizei wird auch künftig bei ähnlich gelagerten Sachverhalten konsequent präventivpolizeiliche Maßnahmen ergreifen, um Gewalttaten frühzeitig zu unterbinden.
Rechtsgrundlage:
Die angeordneten Aufenthaltsverbote stützen sich auf § 201 des Landesverwaltungsgesetzes des Landes Schleswig-Holstein (Platzverweise, Aufenthalts- und Betretungsverbote). Gefährderansprachen erfolgen im Rahmen der allgemeinen Aufgaben der Gefahrenabwehr nach dem Landesverwaltungsgesetz.
Nicht angezeigte Versammlungslage:
Gestern am frühen Abend (4. Februar) kam es zu einer nicht angezeigten Versammlung mit Aufzug im Kieler Stadtgebiet zum Thema "Freiheit für Maja".
Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am Dreiecksplatz. Der Aufzug setzte sich gegen 17:50 Uhr in Richtung Exerzierplatz in Bewegung. Einsatzkräfte sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieser Versammlung.
Gegen 18:30 Uhr fand die Abschlusskundgebung auf dem Exerzierplatz statt. Im Anschluss gegen 18:40 Uhr entfernten sich die Versammlungsteilnehmer. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es nicht.
Bilanz:
Der Einsatzleiter Polizeirat Carsten Ebsen zeigte sich mit dem Einsatzverlauf des Fußballeinsatzes und der Versammlungslage insgesamt zufrieden und dankte den Einsatzkräften für die reibungslose und professionelle Einsatzwahrnehmung, insbesondere unter den kalten Witterungsbedingungen.
Stephanie Lage / Babette Weiß - Pressesprecherinnen der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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