Posted: 2026-02-16 13:47:55

Polizei Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ots)

Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche "Truck & Bus" hat die Polizei Gelsenkirchen von Montag, 9. Februar, bis Sonntag, 15. Februar 2026, im gesamten Stadtgebiet den Fokus auf Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr gerichtet.

Bei einem Schwerpunkteinsatz am Donnerstag, 12. Februar 2026, kontrollierten Polizeibeamte in der Zeit von 7 bis 15 Uhr insgesamt 33 Fahrzeuge. In diesem Zusammenhang fielen zwei Fahrzeugführer wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. Für sie endete die Kontrolle ohne Weiterfahrt und mit einer Strafanzeige. Zudem wurden insgesamt 36 Verwarngelder erhoben, unter anderem wegen fehlender oder mangelhafter Ladungssicherung, nicht mitgeführtem Verbandskasten und Warnweste oder Gurtverstößen. Darüber hinaus wurden neun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Hier waren die Fahrzeugführer wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Rotlicht-Verstößen oder Erlöschens der Betriebserlaubnis aufgefallen.

Während eines Einsatzes am Mittwoch, 11. Februar 2026, hatten Beamte bereits einen VW Golf sichergestellt, an dem mutmaßlich technische Veränderungen durchgeführt worden waren. Diese waren weder in den Fahrzeugunterlagen eingetragen noch von einem Sachverständigen abgenommen. Hierbei ging es unter anderem um nicht ordnungsgemäße Rad-Reifen-Kombinationen, Veränderungen an der Luftansaugung oder Leistungssteigerungen des Fahrzeugs.

Über die komplette Woche hinweg haben die Beamten insgesamt 127 Fahrzeuge kontrolliert und diverse Verstöße geahndet. Insgesamt wurden 34 Ordnungswidrigkeiten erfasst, darunter fiel diverse Male die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht. In 68 Fällen wurden Verwarngelder erhoben, weil zum Beispiel eine Überladung registriert wurde oder Geschwindigkeitsverstöße vorlagen. Bei Kontrollen von Schwertransporten stellte sich in zwei Kontrollsituationen heraus, dass die dafür erforderlichen Dokumente fehlten. Drei Mal untersagten die kontrollierenden Einsatzkräfte den Fahrern eine Weiterfahrt.

Das europaweite Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network) setzt sich dafür ein, die Straßen sicherer zu machen - durch koordinierte Kontrollen, wirkungsvolle Prävention und klare Aufklärung. In diesem Zusammenhang beteiligt sich auch die Polizei Gelsenkirchen regelmäßig an Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen zu unterschiedlichen Themen, die der Bekämpfung der Hauptunfallursachen dienen. Ziel der Aktionswoche vom 9. bis 15. Februar 2026 war die Erhöhung der Verkehrssicherheit im gewerblichen Transport- und Reiseverkehr, insbesondere durch Überprüfung der Verkehrssicherheit sowie der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten. Die Polizei wird sich auch künftig an koordinierten Aktionen beteiligen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten:

Polizei Gelsenkirchen
Merle Trippelsdorf
Telefon: +49 (0) 209 365-2011
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de
https://gelsenkirchen.polizei.nrw/

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