Posted: 2026-02-23 07:01:24

Feuerwehr Paderborn

FW Paderborn: Gemeldeter Wohnungsbrand in Paderborner Innenstadt

Paderborn (ots)

(sg) Am Sonntag, den 22.02.2026 wurde die Feuerwehr Paderborn um 13:44 Uhr zu einem gemeldetem Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr in einem Mehrfamilienhaus in der Franz-Egon-Straße in die Paderborner Innenstadt alarmiert.

Aufmerksame Nachbarn hatten im gemeinsamen Treppenraum des Mehrfamilienhauses Brandgeruch wahrgenommen und folgerichtig den Notruf gewählt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Obergeschoss festgestellt werden. Die Bewohner des Hauses wurden durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus dem Haus geführt. Insgesamt wurden sieben Personen gerettet. Alle sieben Bewohner des Hauses wurden durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Anschließend wurden diese von der Notfallseelsorge betreut.

Die anschließende Brandbekämpfung wurde durch insgesamt drei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt. Parallel wurde eine Anleiterbereitschaft durch die Drehleiter hergestellt. Im weiteren Verlauf musste die Zwischendecke zum Dachgeschoss in der Brandwohnung mittels Geräten der Feuerwehr geöffnet und auf Brandnester kontrolliert werden. Des Weiteren wurde die Dachhaut geöffnet und der Dachstuhl kontrolliert um eine weitere Brandausbreitung auszuschließen.

Drei der sechs Wohneinheiten sind infolge der Brand- und Raucheinwirkung nicht mehr bewohnbar.

Zwei Bewohner wurden in einem Hotel und eine pflegebedürftige Bewohnerin konnte in einem Pflegeheim untergebracht werden. Durch die Polizei wurden im Anschluss die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.

Bei dem fast dreistündigen Einsatz waren neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, auch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide alarmiert. Die verwaisten Wachen Süd und Nord wurden von den ehrenamtlichen Löschzügen Elsen und Stadtheide besetzt.

Insgesamt befanden sich an der Einsatzstelle ca. 55 Einsatzkräfte mit vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen, zwei Drehleitern, dem GW-Logistik, zwei MTF, zwei Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Führungsdienst A-, B- und C-Dienst.

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