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Posted:
2026-02-27 14:29:01
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6225735
Köln (ots)
Die Polizei Köln hat am Donnerstagnachmittag (26. Februar) auf der Venloer Straße in Ehrenfeld einen 20-jährigen Betrüger vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, mithilfe der sogenannten "Phishing-Masche" mehrfach Gutscheine mit einer digital generierten Bankkarte gekauft zu haben. Bei jedem dieser Käufe habe er sich zudem Bargeld auszahlen lassen.
Bei der Betrugsmasche "Phishing" versenden die Täter zunächst SMS oder E-Mails im Namen bekannter Kreditinstitute. Kurz darauf folgen täuschend echt aussehende Briefe, um Seriosität zu vermitteln. In beiden Fällen werden die Empfänger aufgefordert, sensible Bankdaten preiszugeben oder diese über verlinkte Seiten zu aktualisieren. Mit den erlangten Kontodaten spiegeln die Betrüger die physische Bankkarte und hinterlegen eine digitale Version in einer sogenannten "Wallet" (digitale Geldbörse) auf ihrem Handy. Anschließend nutzen sie die unrechtmäßig erstellte Zahlungsfunktion für Einkäufe und Bargeldabhebungen - unter anderem in Supermärkten.
Im aktuellen Fall hatten Kriminalbeamte anhand von unrechtmäßigen Abbuchungen das Videomaterial aus mehreren Geschäften ausgewertet. Danach setzten sie sich mit den betroffenen Märkten in Verbindung und sensibilisierten dort die Angestellten. Eine aufmerksame Mitarbeiterin des Ehrenfelder Supermarktes erkannte schließlich den Tatverdächtigen wieder und gab den entscheidenden Hinweis, als dieser am Donnerstag den Supermarkt betrat. Alarmierte Einsatzkräfte erwischten den Mann daraufhin noch im Kassenbereich.
Bei der anschließenden Durchsuchung stellten sie mehrere Mobiltelefone und Bargeld sicher. Die beim Kriminalkommissariat 33 geführten Ermittlungen u.a. wegen des Verdachts des Computerbetrugs dauern an.
Hinweise der Kriminalpolizei:
- Seien Sie misstrauisch und fragen Sie nach, ob von der
hauseigenen Bank eine SMS und/oder ein Brief verschickt wurde.
- Nutzen Sie ausschließlich die offizielle Startseite oder die
bekannte Online-Banking-App Ihrer Bank.
- Klicken Sie auf keine Links in SMS oder E-Mails und verwenden
Sie keine QR-Codes aus Briefen!Sollten Sie einen solchen Betrugsversuch bemerken oder bereits Daten eingegeben haben, informieren sie zunächst unverzüglich ihr Bankinstitut und wenden Sie sich anschließend an die Polizei. (en/al)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln
Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de
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