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Posted:
2026-03-08 10:05:00
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6231048
Hilden (ots)
In Hilden ist eine Seniorin Opfer der Betrugsmasche so genannter "falscher Polizeibeamter" geworden. Insgesamt hat die 84-Jährige einen Vermögensverlust von rund 300.000 Euro zu beklagen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war Folgendes geschehen:
Bereits im Dezember des vergangenen Jahres erhielt die Frau erstmals den Anruf eines Mannes, der sich ihr als Polizist vorstellte. Der Anrufer gab an, ihr Geld sei bei ihrer Bank nicht mehr sicher und es wäre besser, sie würde dieses abheben, in Gold umtauschen und an einen Abholer der Staatsanwaltschaft übergeben, welcher dieses in sichere Verwahrung nehme.
Über mehrere Wochen meldete sich der Anrufer beziehungsweise Komplizen, die sich als Staatsanwälte, Richter oder Bankmitarbeiter ausgaben, immer wieder bei der Frau. Immer wieder leistete die Seniorin den telefonischen Anweisungen Folge und verlor so insgesamt rund 300.000 Euro - ihre gesamten Ersparnisse. Erst als die Seniorin am Freitag (6. März 2026) bei ihrer Bank eine Hypothek aufnehmen wollte, um weitere Zahlungen an die Anrufer zu tätigen, fiel dort der Schwindel auf und die Polizei wurde alarmiert.
Diese leitete ein entsprechendes Verfahren ein und nutzt den Vorfall, um noch einmal und zum wiederholten Male eindringlich vor dieser Masche der Betrüger zu warnen!
Die Polizei appelliert dringend:
Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft fragt Sie am Telefon über Ihre Vermögensverhältnisse aus oder bietet an, Bargeld oder sonstige Wertgegenstände in eine vermeintliche "sichere Verwahrung" zu nehmen. Auch werden keine sogenannten "Kautionszahlungen" seitens der Polizei oder der Staatsanwaltschaft gefordert oder angenommen, um Angehörige, die eine angeblich schwere Straftat begangen haben, vor einer sofortigen Inhaftierung zu bewahren.
Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie einfach auf! Halten Sie persönliche Rücksprache mit einem Verwandten und rufen Sie die echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von ihrem eigenen Haustelefon unter der 110 an!
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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