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Posted:
2026-03-09 07:28:08
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65855/6231275
Geseke/Bad Sassendorf (ots)
Am zurückliegenden Wochenende haben mehrere Senioren im gesamten Kreis Soest betrügerische Anrufe erhalten. Leider hatten die Betrüger in zwei Fällen Erfolg.
Die Täter versuchten es mit unterschiedlichen Maschen: falsche Polizisten, Schockanrufe oder falsche Bankmitarbeiter. Mit Letzterer erbeuteten sie in Geseke und Bad Sassendorf-Weslarn jeweils fünfstellige Bargeldbeträge.
In beiden Fällen erhielten die Opfer Anrufe von vermeintlichen Mitarbeitern der Bank. Diese berichteten von einer Veruntreuung von Geldern oder einem korrupten Angestellten. Die Seniorinnen wurden jeweils aufgefordert, ihr gesamtes Geld von der Bank abzuholen und später an angebliche Polizeibeamte zu übergeben.
In Geseke erfolgte die Übergabe des Geldes am Freitag (6. März) gegen 12:15 Uhr in der Orth-Ab-Hagen-Straße. Das Opfer übergab es an einen Mann, den sie folgendermaßen beschrieb:
- etwa 1,75 Meter groß - 35 bis 40 Jahre alt - schlank - dunkle, kurze Haare - dunkelblauer Pullover - blaue Hose
Gegen 13 Uhr stand bei der Seniorin in der Nähe des Sportplatzes in Weslarn eine junge Frau vor der Haustür, die das Geld entgegennahm. Sie wurde wie folgt beschrieben:
- 20 bis 30 Jahre alt - schlank - zurückgebundene Haare - weinroter Blazer - stieg nach der Tat in einen weißen SUV
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Betrugsfällen übernommen. Zeugen, die zur jeweiligen Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizeiwache in Soest zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.
Die Polizei warnt erneut vor den bekannten Betrugsmaschen und gibt Tipps, um sich vor den Betrügern zu schützen:
- Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen. Legen Sie im
Zweifel einfach auf.
- Geben Sie keine Informationen zu persönlichen oder finanziellen
Verhältnissen preis.
- Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertsachen an Unbekannte.
Die Polizei nimmt unter keinen Umständen Vermögenswerte zur
angeblichen "Sicherstellung" entgegen.
- Melden Sie den Vorfall der Polizei, auch wenn kein Schaden
entstanden ist. Sprechen Sie mit Angehörigen, Bekannten oder
Nachbarn und klären Sie insbesondere ältere Mitbürger über die
Masche und das richtige Verhalten auf.Rückfragenvermerk für Medienvertreter:
Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Daniel Großert
Telefon: 02921 - 9100 5311
E-Mail: poea.soest@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/soest
Original-Content von: Kreispolizeibehörde Soest, übermittelt durch news aktuell
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