Posted: 2026-03-13 05:05:35

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Dortmund (ots)

Am 12. März erweckte ein 14-Jähriger zunächst den Eindruck, Hilfe zu benötigen. Als Bundespolizisten ihn ansprachen, verweigerte er jedoch die Angabe seiner Personalien. Auf dem Weg zur Dienststelle entzog er sich dem Griff der Beamten und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Gegen 15:15 Uhr fiel der Jugendliche aus Recklinghausen der eingesetzten Streife auf, da er scheinbar ziel- und orientierungslos durch den Dortmunder Hauptbahnhof irrte. Auffällig war auch, dass der Jugendliche immer wieder die Nähe der Beamten suchte. Aufgrund des gezeigten Verhaltens fragten diese den Jungen, ob er Hilfe benötige. Da er keine konkreten Angaben machte, forderten die Uniformierten ihn auf, sich auszuweisen. Diesem und der Aufforderung, seine Daten mündlich anzugeben, kam er nicht nach. Daraufhin sollte er der Wache zugeführt werden. Ein Beamter schob ihn am Arm in Richtung der nahegelegenen Dienststelle. Der Schüler weigerte sich, den Anweisungen Folge zu leisten, und stemmte sich mit aller Kraft gegen die Laufrichtung, woraufhin ihn die Streife an den Armen packte. Auch hiergegen sperrte sich der deutsche Staatsangehörige aktiv und versuchte mehrmals, sich aus den Griffen der Beamten zu reißen, um zu flüchten. In der Dienststelle nannte der Schüler seine Daten, woraufhin die Beamten den Vater als Erziehungsberechtigten über den Sachverhalt in Kenntnis setzten. Der 49-Jährige gab an, seinen Sohn nicht abholen zu können. Weiter gab er an, dass sein Kind die Dienststelle alleine verlassen und den Weg nach Hause antreten könne. Die Beamten entließen den Jugendlichen und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

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