Posted: 2026-03-16 07:51:00

Kreispolizeibehörde Soest

Soest (ots)

Ein 21-jähriger Mann aus Hamm hat am Freitagvormittag (13. März) in Soest versucht, mit seinem Audi vor der Polizei zu flüchten. Er wurde kurze Zeit später festgenommen.

Einer Streifenwagenbesatzung fiel gegen 10:15 Uhr auf der Werler Landstraße ein Audi RS3 auf, der am Donnerstag (12. März) in Verbindung mit einem Tankbetrug in Erscheinung getreten war. Daher wollten die Beamten das Fahrzeug und dessen Fahrer kontrollieren. Sie setzten den Streifenwagen hinter den Audi und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen.

Der Audi-Fahrer bog zunächst nach rechts in den Wisbyring ab. Dort wendete er sein Auto plötzlich und fuhr mit quietschenden Reifen davon, um sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und sahen, wie der Audi mit stark überhöhter Geschwindigkeit in den Westenhellweg und dann auf den Dasselwall abbog. Die Flucht führte weiter über Ulrichertor, Hiddingser Weg Lübecker Ring und Niederbergheimer Straße. Dabei überfuhr der Fahrer mindestens zwei rote Ampeln. In mehreren Situationen kam es fast zu Verkehrsunfällen, die jeweils nur durch starkes Abbremsen anderer Verkehrsteilnehmer verhindert werden konnten.

Im Bereich der Niederbergheimer Straße verloren die Beamten den Sichtkontakt zum Audi. Im Rahmen der Fahndung entdeckten sie das geparkte Fahrzeug allerdings vor einem Haus in der Straße "Rennekamp". In der Nähe befand sich auch der Fahrer. Die Beamten nahmen den 21-Jährigen vorläufig fest.

Der junge Mann aus Hamm saß ohne Führerschein am Steuer. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest fiel positiv auf Cannabis aus. Deshalb wurde dem 21-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Der Audi RS3 wurde beschlagnahmt. Darin wurde unter anderem ein Kennzeichen gefunden, das während des Tankbetrugs am Tag zuvor am Fahrzeug angebracht war. Zudem fanden die Beamten diverse Gegenstände, die auf den Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten könnten. Die Wohnung des 21-Jährigen in Hamm wurde auf Beschluss der Staatsanwaltschaft durchsucht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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