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Posted:
2026-03-24 15:47:42
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/128175/6242657
Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Königswinter (ots)
Der Brand in einem Holzanbau drohte am Dienstagnachmittag in Heisterbacherrott auf das Wohnhaus überzugreifen. In letzter Minute konnte die Feuerwehr die Brandausbreitung verhindern.
Um 15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zur Ölbergstraße alarmiert. Im engen Ortskern von Heisterbacherrott war es zu einem Brand in einem Hausanbau gekommen. Die Flammen schlugen bereits an das Dach des Wohngebäudes. Ein Handwerker, der in der Nachbarschaft tätig war, bemerkte den Brand. Mit einem Feuerlöscher war der Mann zum Feuer geeilt, um zu überprüfen, ob alle Personen außerhalb der Gefahrenzone waren. Er selbst betrat dazu den Wintergartenähnlichen Anbau und führte einen ersten Löschversuch durch. Noch während der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf "B3-Menschenleben in Gefahr" erhöht. Nachbarn waren nicht sicher, ob der Helfer das Gebäude wieder verlassen hatte. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort ein Trupp unter Atemschutz zur Personensuche eingesetzt. Während der Erkundung konnte der Handwerker angetroffen werden. Er wurde vom Rettungsdienst gesichtet. Auch der Bewohner hatte das Gebäude rechtzeitig verlassen können. Es wurde niemand verletzt. Von zwei Seiten wurde ein Löschangriff durchgeführt. Es brannte gelagertes Holz und diverse Gartenmöbel. Die Flammen konnten auf den Wintergartenanbau begrenzt werden. Die Drehleiter wurde in enger Privatstraße rückseitig aufgestellt, um Holzbretter zu entfernen und Nachlöscharbeiten durchzuführen. Mit der Wärmebildkamera wurde der Dachbereich kontrolliert. Da ein Fenster geborsten war, wurde Rauch mit einem Überdrucklüfter aus dem Wohngebäude gehalten. Um kurz nach 16 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Aufräumarbeiten dauern an.
Im Einsatz waren die Löscheinheiten Oelberg, Ittenbach, und Bockeroth, sowie die Drehleiter aus Uthweiler und der Einsatzleitwagen aus Oberdollendorf mit rund 40 Einsatzkräften. Der Rettungsdienst stand mit einem Rettungswagen und einem Notarzt bereit. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Rückfragen bitte an:
Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Pressestelle
Marc Neunkirchen
Telefon: 0175 596 57 98
E-Mail: marc.neunkirchen@feuerwehr-koenigswinter.de
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