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Posted:
2026-03-25 12:11:20
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121243/6243245
Duisburg; Essen; Mülheim a. d. Ruhr; Oberhausen; Kreis Kleve; Kreis Wesel (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität, des Hauptzollamts Duisburg und des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität.
Die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW) führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der organisierten Schwarzarbeit sowie der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch einen Logistik-Subunternehmer. Den Verantwortlichen dieser Unternehmen wird vorgeworfen, die Kurierfahrer regelmäßig in bar entlohnt und von dieser Vergütung systematisch keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt zu haben. Zudem wird den Beschuldigten bandenmäßige Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Am 24.03.2026 vollstreckten Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) verschiedener Hauptzollämter gemeinsam mit dem Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) und der ZeFin NRW 37 Durchsuchungsbeschlüsse. An den Maßnahmen waren außerdem die Bundespolizei und eine Spezialeinheit des Zolls beteiligt.
Der Schwerpunkt der Maßnahme befand sich in Nordrhein-Westfalen im Ruhrgebiet.
Insgesamt waren mehrere hundert Einsatzkräfte der beteiligten Behörden im Einsatz. Die Durchsuchungen fanden in Wohnungen und Firmenräumen statt, wobei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt wurde. Drei Haftbefehle, gegen den 39-jährigen Hauptbeschuldigten sowie einen 29-jährigen Mann und eine 26-jährige Frau konnten ebenfalls vollstreckt werden. Im Rahmen des Vermögensarrestes wurden 174.000, - Euro Bargeld und sechs E-Lastenräder gepfändet oder vorläufig gesichert.
Den Durchsuchungen schließt sich nun die intensive Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen und Datenträger an. Zur Vermeidung der Gefährdung der Ermittlungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Duisburg
Pressestelle
Telefon: 0203 / 6048 - 1661, - 1531
E-Mail: presse.hza-duisburg@zoll.bund.de
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