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Posted:
2026-03-25 17:13:09
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/178063/6243506
Porta Westfalica (ots)
Porta Westfalica Eisbergen. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Mittwoch, 25.03.2026, gegen 09:22 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Ortsteil Eisbergen alarmiert. Die Flammen hatten den Dachstuhl eines größeren Wohn- und Geschäftshauses (Bäckerei) bereits durchschlagen, die Feuerwehr führte umfangreiche Löschmaßnahmen durch. Verletzt wurde niemand.
https://feuerwehr-porta.de/25-03-2026-dachstuhlbrand-in-eisbergen-baeckerei-betroffen/
Das betroffene Objekt liegt direkt an der Eisberger Str. Es handelt sich um einen alteingesessenen Familienbetrieb, im Erdgeschoß und in einem Anbau befindet sich eine Bäckerei. Daran angrenzend ein Ladenlokal. Im ersten OG und im Dachgeschoß befinden sich mehrere Wohnungen. Hinter dem Haupthaus befindet sich eine größere Garage, in denen mehrere Verkaufswagen der Bäckerei eingestellt sind. Daran angrenzend ein Brennholzlager und ein Pferdestall. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchwolke über Eisbergen sichtbar. Das Feuer hatte das Dachgeschoß erfasst und Fenster sowie Dachhaut im linken Bereich (von der Eisberger Straße aus gesehen) durchschlagen. Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte stürmisches Wetter, immer wieder gingen auch Regen- und Graupelschauer nieder. Bei Eintreffen hatten alle Personen das Haus aus eigener Kraft unverletzt verlassen. Die Tiere in den angrenzenden Gebäuden blieben ebenfalls unverletzt. Das Feuer fraß sich schnell durch das Dachgeschoß, dabei wurde es auch durch die starken Windböen angefacht. Gegen 09:46 Uhr kam es zur Durchzündung im Dachgeschoß. Zur Brandbekämpfung wurden 3 Trupps unter schwerem Atemschutz im Gebäude eingesetzt. Die Anbauten konnten mit Riegelstellungen gehalten werden, ein Übergreifen wurde verhindert. Auf der Eisberger Straße wurde die Portaner Drehleiter in Stellung gebracht, mit einem Wenderohr wurde der Brand bekämpft und mit Einreißhaken Dachpfannen entfernt. Im rückwärtigen Bereich kam die Drehleiter der Feuerwehr Rinteln zum Einsatz, hier wurde ebenfalls ein Wenderohr eingesetzt und die Dachhaut entfernt. Die Wasserversorgung erfolgte aus Hydranten vor Ort, der Portaner Schlauchwagen verlegte mehrere Zuleitungen zur Wasserversorgung. Die Einsatzstelle wurde in 3 Abschnitte gegliedert - Brandbekämpfung, Riegelstellungen, Wasserversorgung - und Abschnittsleitern unterstellt. Stadtwerke, Energieversorger und Bauordnungsamt wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, das Bauordnungsamt überprüfte die Statik im betroffenen Gebäude. Gegen 11:15 Uhr war der Brand unter Kontrolle, allerdings flammten im Dachgeschoß immer wieder Brandnester auf. Diese wurden durch Trupps im Innenangriff gelöscht. Die Wasserversorgung konnte zurückgenommen werden. In der Folge konnten erste Einheiten aus der Einsatzstelle entlassen werden. Die Drehleitern waren noch weiter im Einsatz. Um 12:39 Uhr wurde "Feuer aus" gemeldet, der Rückbau wurde vorgenommen. Die Einheiten Hausberge-Lohfeld und Eisbergen verblieben an der Einsatzstelle für Nachlöscharbeiten. Bei Kontrolle des betroffenen Dachgeschoßes wurde ein verschlossener Tresor entdeckt, laut Eigentümer enthielt dieser Jagdwaffen und Munition. In Abstimmung mit der Polizei wurde der Tresor geöffnet und der Inhalt abgelöscht. Der Eigentümer übernahm die Sicherung des Inhaltes. Durch den städtischen Bauhof wurden Absperrungen aufgebaut, rund um das Gebäude besteht die Gefahr das Trümmer herabfallen können. Gegen 15 Uhr wurde die Einsatzstelle an Polizei und Eigentümer übergeben. Für die eingesetzten Kräfte stand dann die Reinigung der Ausrüstung und Fahrzeuge zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft an.
Einsatzleiter: Fabian Schulte; eingesetzte Kräfte vor Ort: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppen: Hausberge-Lohfeld, Holzhausen, Neesen-Lerbeck (Grundschutz Wache), Eisbergen, Veltheim-Möllbergen, Kleinenbremen-Wülpke, Nammen, Einsatzdokumentation, Einsatzführungsdienst Feuerwehr Rinteln mit Drehleiter und TLF 4000 Rettungsdienst FW Porta, RTW DRK Hille Stadtwerke, Bauordnungsamt, Energieversorger, Polizei. Ca. 110 Einsatzkräfte. Einsatzende: 15:00 Uhr.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Porta Westfalica
Pressesprecher Michael Horst
Telefon: 0571 791191 (Zentrale Feuerwache) - Anfragen bitte per mail,
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E-Mail: presse@feuerwehr-porta.de
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