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Posted:
2026-03-27 14:20:03
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6245161
Duisburg (ots)
Am Donnerstag (26. März) fand auf einem Parkplatz (Vulkanstraße / Heerstraße /Marientor / Steinsche Gasse) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr eine Schwerpunktkontrolle der Polizei Duisburg und Kooperationspartner mit dem Schwerpunkt statt, berauschte Fahrzeugführende aus dem Verkehr zu ziehen.
Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) beteiligte sich an der Kontrollaktion im Rahmen der Fortbildung "Drogen im Straßenverkehr". Neben dem Städtischen Außendienst (SAD) der Stadt Duisburg waren auch Mitarbeitende des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) zugegen, die speziell für die Entwicklung, Erprobung, Begutachtung und technische Unterstützung der Urin- und Speicheltests für die Erkennung von Drogenkonsum zuständig sind. Vertretende des Instituts für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Essen, die für die Auswertung der Blutproben und die Gutachtenerstellung zuständig sind, beteiligten sich ebenfalls an der Schwerpunktkontrolle. Zur Gewährleistung einer zügigen Bearbeitung im Sinne der Betroffenen war eine Blutprobenärztin für sofortige Blutprobenentnahmen vor Ort. Ein Diensthundführer mit einem Rauschgiftspürhund wurde für mögliche Pkw-Durchsuchungen nach Betäubungsmitteln vorgehalten.
In den sechs Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 79 Fahrzeuge und 90 Personen. Die Bilanz der Polizei:
-Insgesamt entnahm eine Ärztin sechs Personen eine Blutprobe, weil Fahrzeugführende in dem Verdacht stehen, unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr geführt zu haben. -Zwei Strafanzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. -Eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. -Eine Sicherheitsleistung, weil eine Person ohne festen Wohnsitz in Deutschland unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug führte und keine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung vorlag. -In einem Fall stellten die Polizisten ein Kennzeichen sicher. -Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil die Betriebserlaubnis erloschen war. -Die Beamten stellten drei Kontrollberichte aus, weil Fahrzeugmängel vorlagen. -Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen in Folge der Missachtung der Ladungssicherung. -Ein Verwarngeld wurde erhoben, weil ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein Handy nutzte.
Der städtische Außendienst der Stadt Duisburg fertigte sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil die Umweltplaketten fehlten, und erhob siebzehn Verwarngelder, weil die Beleuchtung am Kraftfahrzeug defekt war.
Neben mangelnder Reifenprofiltiefe, einem mit Müll beladenen Transporter und einigen außergewöhnlichen Fahrzeugen kontrollierten die Einsatzkräfte einen Mann in einem Opel. Weil der Drogenvortest positiv ausfiel, entnahm die Ärztin ihm eine Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg einen mündlichen Durchsuchungsbeschluss für das Auto, weil die Polizisten in dem Fahrzeug einen Löffel mit weißen Anhaftungen feststellten. Ein Rauschgiftspürhund erschnüffelte im Fahrzeuginneren weitere Drogenutensilien. Dem Opel-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, er darf sich nun zu Fuß fortbewegen. Einem Audi-Fahrer aus dem Ausland entnahm die Ärztin eine Blutprobe, weil auch sein Drogenvortest positiv auf Kokain ausfiel. Da kein Versicherungsschutz mehr bestand und das Fahrzeug nicht mehr zugelassen war, stellten die Polizisten das Kennzeichen sicher und nahmen eine Sicherheitsleistung. Auch in diesem Fall untersagten die Beamten die Weiterfahrt.
In der Nähe des Parkplatzes stießen die Einsatzkräfte auf einen E-Scooter, besetzt mit zwei Personen. Der Drogenvortest des Ehepaares (44 und 50 Jahre) fiel bei beiden positiv aus. In der Folge entnahm die Blutprobenärztin gleich beiden eine Blutprobe. Bei deren Durchsuchungen fanden die Polizisten Amphetamin und bei dem 50-Jährigen ein Einhandmesser und stellten alles sicher.
Der Leiter der Direktion Verkehr, Alexander Paffrath betont: "Der Konsum von Drogen durch Verkehrsteilnehmende hat unmittelbare Auswirkungen auf deren Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Die Unfallfolgen sind in diesem Zusammenhang regelmäßig schwerwiegend. Die Reduzierung der Unfallzahlen ist daher wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Aus diesem Grund führt die Polizei Duisburg regelmäßig Schwerpunkteinsätze dieser Art durch. Jeder Unfall, der vermieden werden kann, ist ein kleiner Teilerfolg - wir greifen, auch unter Beteiligung unserer Netzwerkpartner, weiterhin konsequent durch."
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