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Posted:
2026-04-05 12:45:06
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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Essen (ots)
Am 4. April hielten sich drei Männer im Bereich der Bahnstrecke zwischen Essen-Überruhr und Essen-Kupferdreh auf, um dort zu angeln. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Streckensperrung und polizeilichen Maßnahmen.
Gegen 18:10 Uhr erhielt die Bundespolizei die Meldung über mehrere Personen, die sich unmittelbar an den Gleisen niedergelassen hatten. Eine Streife verlegte umgehend zum Einsatzort. Dort trafen die Beamten auf drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 26, 43 und 56 Jahren. Die in Wuppertal wohnhaften Männer führten Angelzubehör mit sich, konnten jedoch keinen gültigen Angelschein vorweisen.
Um eine Gefährdung der Personen sowie der Reisenden in den vorbeifahrenden Zügen auszuschließen, wurde die Bahnstrecke für die Dauer des Einsatzes für den Zugverkehr gesperrt. Die Uniformierten belehrten die Männer insbesondere über die erheblichen Gefahren beim Aufenthalt im Gleisbereich. Nach der Identitätsfeststellung und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer vor Ort entlassen. Die Strecke konnte daraufhin wieder für den Bahnbetrieb freigegeben werden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Fischwilderei sowie wegen unerlaubten Aufenthalts in den Gleisen.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
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Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Luca Wilmes
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