Posted: 2026-04-07 11:32:23

Kreispolizeibehörde Soest

Soest-Ostönnen (ots)

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (2. April) kontrollierte der Verkehrsdienst der Polizei im Kreis Soest einen 32-jährigen Fahrzeugführer aus Soest auf der Bundesstraße 1 in Fahrtrichtung Werl.

Der Mann war mit einem Ford Fusion und einem angehängten Anhänger unterwegs. Auf dem Anhänger befand sich feuchtes Erdreich. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße fest: Der Anhänger wog insgesamt 2.380 Kilogramm und war damit um 46,5 Prozent überladen. Zudem wurde die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs um 164 Prozent überschritten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer von einer Tankstelle im Ortsteil Ostönnen auf die B1 aufgefahren und beabsichtigte, das Erdreich zu einer Mülldeponie in Werl zu transportieren.

Aufgrund der massiven Überladung war die Verkehrssicherheit des Gespanns erheblich beeinträchtigt. Das Fahrzeug konnte nach Angaben der Beamten nicht schneller als etwa 50 km/h fahren. Der Fahrer musste nach der Wiegung vor Ort Maßnahmen zur Umlagerung beziehungsweise Zwischenlagerung der Ladung treffen.

Gegen den Fahrer sowie den Fahrzeughalter wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Es ist mit einem Bußgeld in Höhe von 425 Euro zu rechnen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Überladungen nicht nur ordnungswidrig sind, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.

Rückfragenvermerk für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Soest
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Telefon: 02921 - 9100 5310
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