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Posted:
2026-04-10 12:54:59
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6253177
Duisburg (ots)
Am Donnerstagabend (9. April, 18:30 Uhr) versuchte der Fahrer eines weißen Mercedes C63 AMG sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen.
Der 24-Jährige befuhr zunächst die Plessingstraße mit normaler Geschwindigkeit. Als der junge Mann verkehrsbedingt an einer Rotlicht anzeigenden Ampel anhielt und einen Streifenwagen hinter sich bemerkte, gab er unvermittelt Gas und bog bei noch andauerndem Rotlicht auf die Schwanenstraße ab. Die Beamten folgten dem Flüchtigen bis zur Steinschen Gasse, in die der Mercedes einbog.
In Höhe des Friedrich-Wilhelm-Platzes kollidierte der Mercedes mit einem grauen VW Golf einer 28-Jährigen. In Folge des Zusammenstoßes klagte sie über Schmerzen. Weil der C63 AMG nicht mehr fahrbereit war, ergriff der Fahrer nun fußläufig die Flucht.
Die Einsatzkräfte hefteten sich an die Fersen des jungen Mannes, der in die Untermauerstraße rannte. Hier gelang es den Beamten ihn einzuholen, ihm die Handschellen anzulegen und ihn vor-läufig festzunehmen.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der weiße Mercedes auf der Flucht mit einem weiteren Fahrzeug, einem weißen VW Golf GTI eines 29-Jährigen zusammengestoßen war, während der 24-Jährige vergeblich versucht hatte, über den Gehweg der Steinschen Gasse zu fahren.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg beschlagnahmten die Polizisten das Handy und den Mercedes als Beweismittel.
Weil sich Verdachtsmomente ergaben, dass der 24-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln das Auto steuerte, führten die Polizisten einen Drogenvortest an. Der Test bestätigte den Verdacht der Beamten und reagierte positiv auf THC. Die Einsatzkräfte brachten den Mann daraufhin zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm.
Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der 24-Jährige zudem keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und auf Bewährung ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er heute einem Haftrichter vorgeführt und muss sich nun mit einem Strafverfahren - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Kraftfahrzeugrennens, fahrlässiger Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort - auseinandersetzen.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.
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