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Posted:
2026-04-16 09:30:59
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121244/6256661
Düsseldorf (ots)
Ein Fahrzeug mit Duisburger Kennzeichen fiel Zöllnern des Hauptzollamts Düsseldorf am 15.4. durch eine unsichere Fahrweise auf. Die Zöllner befanden sich auf dem Weg zur Dienststelle, als sie auf der A3 (Höhe Kreuz Ratingen Ost) ein Fahrzeug bemerkten, das von der rechten Fahrspur mehrfach unvermittelt auf den Standstreifen und die mittlere Fahrspur wechselte, so dass andere Fahrzeuge ausweichen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Der Zoll kann im Rahmen der so genannten Eilzuständigkeit Polizeibefugnisse wahrnehmen, um eine gegenwärtige Gefahr abzuwehren. Daher setzten sich die Zöllner mit ihrem Einsatzfahrzeug vor das betreffende Fahrzeug und forderten die Fahrerin mittels rückwärtigem Signalgeber zum Anhalten auf. Die Fahrerin ignorierte sowohl diese, als auch eine weitere Aufforderung mit Blaulicht und Signalhorn. Erst durch den Einsatz einer Haltekelle konnte die Fahrerin zum Anhalten auf dem Seitenstreifen bewegt werden.
Auf Befragen gab die 64-jährige Fahrerin an, dass sie seit einem Jahr ein schlafförderndes Medikament und ein Antidepressivum zu sich nehme. In der Folge hätte sie die Anhaltesignale nicht richtig gedeutet.
Die Zöllner informierten nun die Autobahnpolizei, die noch vor Ort einen Drogenschnelltest bei der Fahrerin durchführte. Dieser verlief allerdings negativ. Die Polizisten nahmen die Frau dann mit auf die Wache und ordneten die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an. Ein vorab durchgeführter Atemalkoholtest ergab bereits einen deutlich erhöhten Wert. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren gegen die Fahrerin ein und stellte den Führerschein sicher.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Düsseldorf
Pressesprecher
Michael Walk
Telefon: 0211-2101-1233
E-Mail: presse.hza-duesseldorf@zoll.bund.de
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