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Posted:
2026-04-21 11:31:50
Kriminalitätslage
Diebstahl aus einem Paket
Nachdem ein 48-Jähriger das Paket, welches seine Frau von einem Paketdienst am 17. April 2026 angenommen hatte, kontrollierte, musste er feststellen, dass dieses beschädigt und der Inhalt nicht vollständig ist. Im Paket sollten mehrere Münzen sowie zwei Blister mit Gold enthalten sein. Angekommen ist lediglich ein Teil der Münzen. Der Geschädigte hat das beschädigte Paket samt Inhalt und einer Schadensanzeige an den Paketdienstleister zur Prüfung zurückgegeben und schriftlich Strafanzeige wegen Diebstahl im Polizeirevier Dessau-Roßlau erstattet. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.
Daten ausgespäht
Strafanzeige erstattete ein 70-Jähriger am 20. April 2026 im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Nach seinen Angaben erhält er seit Anfang Februar 2026 pro Woche mehrere E-Mails. Diese enthalten jeweils die Mitteilung, dass der Versuch unternommen wurde, das Passwort seiner E-Mail-Adresse zu ändern. Diese Versuche konnten jedoch vom Anbieter seines E-Mail-Postfaches unterbunden werden. Der Geschädigte gab an, dass er in der Woche vom 13. April 2026 bis 19. April 2026 circa 30 weitere Mails über unberechtigte Loginversuche erhielt. Der Geschädigte informierte seinen Anbieter über den Sachverhalt und änderte auch schon mehrfach seine Passwörter. Allerdings bisher erfolglos. Aber auch die unbekannten Täter konnten sich vermutlich keinen Zugriff auf sein Anbieterkonto verschaffen, so dass bisher kein finanzieller oder materieller Schaden entstand.
Nichtautorisierte Abbuchung
Eine nicht von ihnen autorisierte Abbuchung vom gemeinsamen Bankkonto stellte ein Ehepaar bei der Kontrolle ihrer Kontoauszüge fest. Dies zeigte die 62-jährige geschädigte Ehefrau im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Bei der Kontrolle war aufgefallen, dass eine dem Paar nicht bekannte Firma, zu der es weder Zahlungsverpflichtungen gibt noch sonstige Geschäftsbeziehungen bestehen, einen Betrag in Höhe von 89 Euro per Lastschrift ohne Einverständnis abgebucht hatte. Eine Überprüfung der auf dem Kontoauszug angegebenen Empfängerfirma durch die Geschädigten ergab, dass dieses Unternehmen schon des Öfteren mit solchen Verfahrensweisen in Erscheinung getreten ist. Über die Hausbank konnte die Zahlung zurückgebucht werden, so dass kein finanzieller Schaden entstand.
Betrug
Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 58-Jähriger im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte im Zeitraum vom 01. April 2026 bis zum Tag der Anzeigenerstattung am 20. April 2026 insgesamt vier Geldforderung von einem Inkassounternehmen erhalten, da er sich angeblich bei einem Datingportal angemeldet haben soll. Das Unternehmen drohte zudem die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahren an. Der Geschädigte erklärte sowohl gegenüber der Polizei als auch gegenüber dem Inkassounternehmen, dass er kein Abonnement abgeschlossen hat. Bisher hat der Geschädigte den geforderten Geldbetrag in Höhe von fast 250 Euro nicht bezahlt, so dass kein Vermögensschaden eingetreten ist. Ob es sich tatsächlich um ein Inkassounternehmen mit einer gerechtfertigten Forderung handelt, da unbekannte Täter die Personalien des Geschädigten bei einer Anmeldung als Rechnungsanschrift nutzten, oder das Inkassounternehmen in betrügerischer Absicht die Schreiben verschickte ist nun Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.
Verkehrslage
Unfall beim Ausparken
Als ein 74-jähriger Fahrer eines PKW Audi am 20. April 2026 gegen 12:00 Uhr rückwärts aus einer Parklücke auf einem Parkplatz in der Gutenbergstraße ausparken wollte, kam es zur Kollision mit einen PKW Toyota, eines 94-Jährigen, der zuvor bereits seinen Ausparkvorgang abgeschlossen hatte und mit seinem Fahrzeug hinter dem Audi stand. Dabei kam es jeweils zu Beschädigungen im Heckbereich der Fahrzeuge. Die Gesamtschadenshöhe wurde mit etwa 6.000 Euro beziffert.
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