Posted: 2026-04-22 11:26:21
Kriminalitätslage Warenbetrug Eine schriftliche Strafanzeige wegen Warenbetrug erstattete ein 23-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er war am Sonnabend, dem 18. April 2026 auf einem Anzeigenportal im Internet auf das Angebot eines Notebooks gestoßen, welches er käuflich erwerben wollte. Der Geschädigte nahm Kontakt zu dem vermeintlichen Verkäufer auf und beide einigten sich auf einen Kaufpreis in Höhe von 900 Euro. Da der vermeintliche Verkäufer angab, weder das Bezahlsystem der Verkaufsplattform noch den Service eines Bezahldienstleisters mit Käuferschutz zu nutzen, ließ sich der Geschädigte auf die Forderung ein, den Kaufpreis per Überweisung zu begleichen. Zeitgleich übermittelte er dem Verkäufer einen Screenshot des Bezahlvorganges.  Der Verkäufer gab an, dass er die Ware am 20. April 2026 unverzüglich verschickt. Als der Geschädigte dann erneut Kontakt zum Verkäufer aufnehmen wollte, reagierte dieser auf keine der gestellten Anfragen. Da auch kein Code zur Sendungsverfolgung übersandt wurde, geht der Geschädigte davon aus, dass er einem Betrug zum Opfer fiel. Auch ein 41-jähriger Geschädigter ließ sich auf eine Zahlung per Überweisung ein, nachdem er am 15. April 2026 auf einem Kleinanzeigenportal im Internet eine Spielekonsole käuflich erwerben wollte. Nachdem er sich mit dem vermeintlichen Verkäufer auf einen Kaufpreis in Höhe von etwas mehr als 375 Euro geeinigt hatte, überwies er das Geld auf das angegebene Konto. Da seitdem keine weiteren Rückmeldungen bei dem Geschädigten eingingen, das Inserat gelöscht wurde, bisher jedoch keine Ware bei ihm eintraf, geht er von einem Betrug aus und erstattete Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Betrug Strafanzeige wegen Betrug erstattete am 21. April 2026 der 65-jährige Geschäftsführer einer Dessauer Firma. Er hatte Mitte Dezember 2025 per E-Mail von einer Firma ein Angebot erhalten, in dem diese unter anderem elektrische Geräte und Werkzeuge zum Kauf anbot. Im weiteren Verlauf einigten sich beide Vertreter der Firmen und schlossen am 23. März einen Kaufvertrag über einen Teil der angebotenen Waren. Der geforderte Geldbetrag in Höhe von knapp 7.300 Euro wurde auf das angegebene Konto überwiesen. Als die Lieferung jedoch nicht wie vertraglich vereinbart am 20. April 2026 eintraf und die Lieferfirma telefonisch nicht erreichbar war, ergaben weitere Recherchen, dass diese Firma als insolvent gilt. Das Ergebnis der Kontaktaufnahme mit dem Insolvenzverwalter steht noch aus.   Verkehrslage Unfall beim Ausparken Auf einem Parkplatz in der Franzstraße kollidierte am 21. April 2026 gegen 06:45 Uhr ein 36-Jähriger mit seinem PKW Ford beim rückwärtigen Ausparken mit einem hinter seinem Fahrzeug parkenden PKW Ford eines 51-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 5.000 Euro. Aufgefahren Eine 56-jährige Fahrerin eines PKW Ford parkte am 21. April 2026 gegen 07:30 Uhr in der Albrechtstraße vorwärts am rechten Fahrbahnrand längs der Fahrtrichtung ein. Eine nachfolgende 30-jährige Fahrerin eines PKW Ford bemerkte dies zu spät und es kam zur Kollision. Dabei wurden beide Fahrzeuge beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Kollision mit Verkehrszeichen Am 21. April 2026 gegen 08:50 Uhr beabsichtigte eine 56-jährige Fahrerin eines PKW Jaguar von einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes nach rechts in die Wolfgangstraße abzubiegen. Beim Abbiegevorgang touchierte sie ein Verkehrszeichen. Der dabei entstandene Sachschaden wurde mit etwa 3.000 Euro beziffert. Unfall mit verletzter Person Auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters in der Franzstraße kam es am 21. April 2026 gegen 09:30 Uhr zu einem Unfall zwischen zwei PKW. Eine 32-jährige Fahrerin eines PKW Renault beabsichtigte vorwärts in eine Parklücke einzuparken. Zeitgleich beabsichtigte der 74-jährige Fahrzeugführer eines PKW Volkswagen auf der gegenüberliegenden Parklücke rückwärts auszuparken. Dabei kam es zur Kollision, bei der sich die 32-Jährige verletzte. Eine medizinische Versorgung vor Ort lehnte sie jedoch ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Parkendes Fahrzeug touchiert Ein Linienbus touchierte am 21. April 2026 gegen 11:45 Uhr in der Franzstraße mit seinem rechten Außenspiegel einen am rechten Fahrbahnrand parkenden LKW Fiat (bis 3,5t) eines Taxiunternehmens. Der dabei entstandene Schaden wurde mit etwa 1.500 Euro beziffert.   Sonstiges Haftbefehl vollstreckt Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 21. April 2026 gegen 12:30 Uhr in der Antoinettenstraße eine männliche Person fest. Eine Überprüfung ergab, dass gegen den 33-Jährigen ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vorliegt. Da der Betroffene nicht in der Lage war, die rechtskräftig verhängte Geldstrafe in Höhe von mehr als 1.000 Euro zu begleichen, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.  
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