Posted: 2026-04-26 10:50:37

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Essen (ots)

Am späten Nachmittag des 24. April nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof eine 42-Jährige fest, gegen die ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Die Vollstreckung der Maßnahme war von erheblicher Gegenwehr geprägt.

Gegen 17:20 Uhr kontrollierten die Beamten die wohnungslose Deutsche im Bahnhofsbereich. Ein Abgleich ihrer mündlichen Angaben mit dem Fahndungssystem ergab eine Ausschreibung zur Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Essen. Der Frau werden fünf Fälle des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie versuchte Sachbeschädigung vorgeworfen.

Nachdem die 42-Jährige über ihren Status als Festgenommene belehrt worden war, weigerte sie sich strikt, die Einsatzkräfte zur Dienststelle zu begleiten. Als die Uniformierten die deutsche Staatsangehörige an den Armen ergriffen, um die Festnahme durchzusetzen, versuchte diese unter großem Kraftaufwand, sich loszureißen und zu fliehen. Nur durch eine Fixierung am Boden und das Anlegen von Handfesseln konnte die weitere Flucht verhindert werden. Auch auf dem anschließenden Weg zur Wache leistete die Frau fortlaufend Widerstand, indem sie sich dauerhaft gegen die Laufrichtung sperrte. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Fingerabdruckabgleich bestätigte ihre Identität zweifelsfrei. Ein angeforderter Polizeiarzt untersuchte die Festgenommene und bescheinigte ihre Gewahrsamsfähigkeit.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie dem Polizeigewahrsam übergeben. Die Bundespolizei leitete zudem ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

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