Posted: 2026-04-28 06:35:19

Polizeidirektion Kiel

Kiel (ots)

Die Kieler Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor dem möglichen Einsatz sogenannter K.O.-Tropfen im Zusammenhang mit Feiern und Veranstaltungen mit vielen Menschen. Diese Substanzen werden häufig unbemerkt in Getränke gemischt und können bei den Betroffenen zu Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Erinnerungslücken führen. In einigen Fällen werden sie genutzt, um Straftaten vorzubereiten.

Die Polizei rät daher zu erhöhter Aufmerksamkeit und gibt folgende Verhaltenstipps:

   - Achten Sie bei Feiern und Veranstaltungen stets auf sich selbst 
     und Ihre Begleitpersonen
   - Behalten Sie Ihre Getränke möglichst immer im Blick und lassen 
     Sie diese nicht unbeaufsichtigt stehen
   - Nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an
   - Seien Sie aufmerksam, wenn sich Unbekannte auffällig für Ihr 
     Getränk interessieren
   - Sollten Sie plötzlich Veränderungen Ihres körperlichen Befindens
     feststellen, beispielsweise Schwindel, Übelkeit oder 
     Benommenheit, nehmen Sie dies ernst und informieren Sie umgehend
     Vertrauenspersonen oder das Personal vor Ort
   - Suchen Sie frühzeitig ärztliche und / oder polizeiliche Hilfe 
     auf, da Blut- oder Urinproben zeitnah entnommen werden müssen, 
     um einen möglichen Einsatz von K.O.-Tropfen nachweisen zu können
   - Melden Sie verdächtige Beobachtungen jederzeit der Polizei oder 
     dem eingesetzten Sicherheitsdienst
   - Lassen Sie betroffene Personen nicht alleine und bringen Sie sie
     in eine sichere Umgebung

Eine Anzeige kann auch erstattet werden, wenn Erinnerungslücken vorhanden sind oder der Täter nicht namentlich benannt werden kann. Für die Beweisführung ist es von elementarer Bedeutung, möglichst frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, um den körperlichen Zustand dokumentieren und mögliche Spuren sichern zu lassen.

Die Polizei appelliert aufmerksam zu sein und im Zweifel nicht zu zögern, Hilfe zu holen. Jede frühzeitige Meldung kann dazu beitragen, Straftaten zu verhindern und Täter zu überführen.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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